Gott ist Licht. Alles und nichts. Welle und Partikel. Du und ich. Potential und Manifest. Absolut und relativ. Objekt und Subjekt. Raum und Zeit. Gott ist die Schwingung und Energie aus der jedes Elementarteilchen besteht, aus der Atome, Moleküle, Zellen und alle sichtbare Dinge gemacht sind. Der evolutionäre Prozess an dessen Spitze wir zurzeit stehen, der scheinbar Millionen Jahre dauerte, spielt sich im Geist Gottes genau jetzt ab, jenseits von Raum und Zeit.

Gott hat tatsächlich einen weißen Bart, weil er jeder alte Mann ist, der einen Bart hat. Gott hat auch Brüste, weil jede Frau auf dieser Erde Gott ist. Auch jedes Kind, jedes Tier, jede Pflanze und jeder Stein. Jeder Planet, jede Galaxie, jede Parallel-Realität, die gesamte Idee von Raum und Zeit in der all das auftaucht und auch alles was dahinter ist, ist Gott.

Was Gott in unserer Realität, die vom Verstand gerne erfasst werden will, am nächsten kommt, ist die Idee von Licht. Licht ist gleichzeitig eine immaterielle Welle die schwingt UND ein materieller Quant der scheinbar Substanz hat. So ist auch Gott einerseits ein Bewusstseinsfeld, welches als du und ich die Welt erträumt und gleichzeitig die real fassbaren Dinge, die im Traum auftauchen.

Überhaupt ist der nächtliche Traum ein sehr gutes Symbol für die Realität, welche Gott ist. Jenseits vom Traum gibt es ein Bewusstsein (du=ich=Gott) das den Traum träumt und in dem Traum gibt es eine ganze Welt, die Subjekte enthält, mit dem sich das Träumende Bewusstsein identifiziert und Objekte die auch vom Traumbewusstsein erträumt werden, aber dem Subjekt getrennt und als objektiv vorhanden erscheinen. Dem erträumten Subjekt ist es im Traum meist nicht bewusst, dass es selbst mit der wahrgenommenen Welt zusammen erträumt wird. Die Hauptfigur im Traum, also ich und du, erkennt sich normalerweise nicht als erträumt und als materiell substanzlos. Es sei denn, du hast einen luziden Traum, was bedeutet dass du dir innerhalb des Traumes bewusst wirst, das du träumst. Man nennt solche nächtlichen Erwachenserfahrungen auch Klartraum.

Diese Luzidität oder Klarheit kannst du aber ebenso in deinem Tagtraum haben. Du kannst innerhalb des alltäglichen Bewusstsein erwachen und dir bewusst werden, das deine göttliche Seele all das was du gerade siehst gemeinsam mit anderen Seelen erträumt .

Der Tagtraum und der Nachttraum haben die selbe Realität. Da gibt es ein einziges grenzenloses zeitloses Bewusstseinsfeld, welches wir hier Gott nennen (um diesen Begriff mal etwas ins rechte Licht zu rücken) und dieses Bewusstseinsfeld hat sich in scheinbar endlos viele Teilchen aufgeteilt. Dieser Aufteilung wird von der Wissenschaft als Big Bang bezeichnet und liegt eine kleine Unendlichkeit zurück. In der Zeitlosigkeit von Gott findet die Entstehung des Universums genau jetzt statt. Ebenso wie die Implosion des Universums. Alle Erlebnisse aller Wesen finden auch in diesem Jetzt statt.

Zeit wird von dem träumenden Bewusstsein, deiner Seele, erschaffen. Zeit entsteht als Nebeneffekt, wenn du in deinem Bewusstsein, was immer genau hier und jetzt ist, verschiedene Trauminhalte aufkommen lässt. Ohne Zeit gäbe es auch keinen Raum, denn nur durch die trennende Zeit kann ein (T)raum erst als solcher wahr-genommen werden.

Es ist ein quantenphysikalischer Fakt, das alles Wahrgenommene und der Wahrnehmende absolut verbunden, bzw. eine Einheit sind. Die Quantenphysik hat schon vor über 100 Jahren festgestellt, dass Teilchen reines Potenzial sind und sich erst im Moment der Beobachtung, als physikalische Teilchen oder als Welle manifestieren. Die Wissenschaftler suchen bis heute noch eine Erklärung dafür.

Solange die Wissenschaft nicht erkennt, dass die gesamte Realität in einem einzigen Bewusstsein erträumt wird und das Trennung auch nur eine Idee ist, wird sie die fundamentalen Grundlagen der Quantenphysik nie verstehen können. Bereits ganz am Anfang sind die ersten Quantenphysiker, wie Niels Bohr, durch ihre Entdeckung spirituell geworden, weil sie erkannten, das Bewusstsein die Quelle aller Schwingung und damit aller Materie ist. Leider ist die Entwicklung der Wissenschaft heutzutage etwas rückläufig und die Wissenschaftler suchen nach wie vor in der Materie die Antwort zu finden, wo sie natürlich nicht zu finden ist. Mittlerweile gehen manche Wissenschaftler sogar zu der Annahme über, das unsere gesamte Realität eine Computer-Simulation ist, nur weil sie Bewusstsein nicht von Materie trennen können.

Wir alle sind also das gleiche Träumende Gott-Bewusstsein und in diesem träumenden Bewusstsein entstehen sehr reale Welten mit Körpern und Blut und Knochen und einem denkenden Gehirn in dem wiederum eigene Gedanken auftauchen und wieder gehen. Sozusagen ein kleiner Menschen-Traum innerhalb des einen Gott-Traums.

Der Ursprungstraum, also der Tagtraum ist im Vergleich zum Nachttraum sehr viel realer und stabiler, weil er von sehr vielen Bewusstseinen erträumt wird, welche aus Trillionen Unterbewusstseinen (Zellen) bestehen, welche wiederum aus Atomen aufgebaut sind, welche wiederum aus reiner Schwingung bestehen und erst während der Beobachtung zu konkreten Teilchen werden. All diese Verbindung und Hierarchie macht Veränderung etwas träge und so kann es schon mal ein paar Stunden oder Tage, manchmal auch Wochen oder Monate dauern, bis eine Veränderung deines träumenden Bewusstseins sich in deiner Traum-Welt manifestiert. Und das, obwohl du Gott bist.

Nun ja, du bist halt nicht alleine Gott, sondern spielst das Spiel mit vielen anderen Göttern und Göttinnen. Bis wir uns wieder als eins erkennen und beginnen uns wirklich zu lieben. Liebe ist der göttliche Raum in dem die schönen Träume geträumt werden, bis auch sie vergehen und des träumende Bewusstsein zu Ganzheit erwacht. Auf dieser ultimativen Meta-Ebene gibt es dann keine Träume mehr, sondern nur noch absolutes Bewusstsein in dem alles und nichts als Potential vorhanden ist. Es bleibt solange Potential bis ein mutiges Bewusstsein seinen/ihren Fokus verrückt, hinaus aus der Einheit und rein in den Traum vom wilden Leben. Wenn dieses Bewusstsein es schafft, seine Liebe und Bewusstheit aus der Einheit mitzunehmen, dann kann es andere Träumer hier im Traum erwecken. Das ist gut und hilfreich für die wenigen Träumer die kurz vor dem Erwachen stehen. Die meisten anderen sehen ihren kleinen engen Traum aber von solchen Erwachten bedroht und ignorieren sie lieber. Oder, falls sie etwas mehr in ihren Traum von Macht und Einfluss investiert sind, dann versuchen sie solche erwachten Erwecker wieder ins Jenseits zu befördern, wo sie herkamen. Siehe Jesus und Kreuzigung.