Prinzipien

Der Liebe

Ein Buch über die Liebe und wie du sie findest

Liebe ist in meinen Augen etwas ganz natürliches. Sie wird mit Leichtigkeit gefühlt, wenn wir ihren Prinzipien folgen. Und sie bleibt ebenso unerreichbar, wenn wir es nicht tun. Von Natur aus sind wir als Mensch schöpferische Wesen. Wir haben die Fähigkeit eigene Gedanken und Reaktionen zu wählen. Durch diese Wahl entscheiden wir uns in jedem Moment für die Liebe – oder gegen sie.

Es liegt an uns selbst, die richtige innere Einstellung zu finden, um diese Frequenz auch wirklich empfangen zu können. Das Einstellen unseres Körper-Seele-Geist Systems auf die feine, alles durchwebende Schwingung der Liebe ist das Ziel von Yoga, Therapie, Meditation, Gebet und spiritueller Praxis. Auch von Singen, Tanzen, Kuscheln, Küssen, Kreativität, Romantik und anderen weltlichen Aktivitäten. In spirituellen Kreisen wird das Einswerden mit der Liebe Erleuchtung oder Samadhi genannt, für Christen heißt es Himmel und für rationale Menschen Flow oder High oder Verliebtsein.

Liebe funktioniert, wie alles andere, nach dem Gesetz der Resonanz. Desto mehr wir sie verschenken, desto mehr kommt sie in unser Leben zurück. Das wundervolle, warme Gefühl, was wir dabei im Herzen spüren, ist der Indikator, das wir gerade alles richtig machen. Ebenso wie die kalte Verzweiflung unseres Verstandes ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass wir gerade ängstlich oder wütend auf dem Weg in herzlose Abgrenzung sind.

Obwohl Liebe das schönste Gefühl auf Erden ist, wird sie leider in keiner Schule gelehrt und unsere Eltern sind selten ein gutes Vorbild. Liebe ist erlernbar, wenn wir ihre Prinzipien kennen und uns ganz auf sie einlassen. Das ist nicht einfach und wie jedes Lernen, braucht auch das “Liebe” lernen viel Zeit, Wiederholung, Durchhaltevermögen und Begeisterung.

Ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Buch. Nimm dir das mit, was sich für dich stimmig anfühlt, was dein Herz berührt. Jeder Mensch ist individuell und hat seine eigenen Erfahrungen und Vorlieben. Wenn du magst, dann such dir einfach ein Prinzip aus, was dich besonders fasziniert und beginne dort mit dem lesen.

Authentizität

Ich zeige mich frei und freudig, in meiner natürlichen Schönheit.

Authentizität entspringt aus einem Gefühl des richtig Seins, des Selbstvertrauens und der Selbstliebe. Menschen die sich nicht von anderen abhängig machen und ehrlich zu ihren Gefühlen und Visionen stehen, sind authentisch. Ganz zu sich selbst zu stehen erfordert entweder große Weisheit, oder große Naivität. Und so gibt im Grunde nur zwei Arten von Menschen, die 100% authentisch sind: große Meister und kleine Kinder.

Kleine Kinder sind authentisch, weil sie gar nicht anders können. Ihr logischer Verstand ist noch zu unterentwickelt, als das sie über die Folgen ihrer Handlungen und Gefühlsäußerungen reflektieren könnten. Sie handeln einfach aus inneren Impulsen heraus und lassen all ihre Gefühle zu, egal ob diese in den Augen anderer schön oder lächerlich sind. Diese Phase der Authentizität dauert bei Kindern unterschiedlich lange an, abhängig von der erzieherischen Vehemenz der Eltern und vom Lebensplan der Kinder.

weiterlesen

Nicht jedes Kind will in seinem Leben ein Meister werden und sich selbst erkennen. Viele Kinder, vor allem in der alten Zeit, wollten einfach nur ein Teil der Gemeinschaft sein und von anderen Menschen akzeptiert werden. Ihnen war Authentizität deshalb ein Fremdwort. In vergangenen Jahrhunderten war ein authentisches Leben oft mit einem Außenseiterdasein und frühzeitigem Tod verbunden. Doch die Zeiten haben sich geändert und so kommen heutzutage sehr viele Kinder in diese Welt, die sich nichts mehr sagen lassen und ganz ihren eigenen Weg gehen wollen. Sie werden ein große Veränderung auf der Erde bewirken, sofern sie authentisch bleiben.

Meister sind authentisch, weil sie ihr wahres Selbst erkannt haben. Sie folgen der liebenden, lebensbejahenden Intuition, statt den veralteten Konzepten der Eltern. Meister haben jedes ängstliche Überlebensmuster ihrer Vergangenheit hinterfragt und losgelassen, wenn es nicht mehr dienlich war. Ein Meister hat die Quelle der Liebe in sich entdeckt und lässt diese frei fließen, weil er alle Wesen und auch die eigenen inneren Selbste so annehmen kann, wie sie sind.

Mir macht es großen Spaß mit solchen Menschen zusammen zu sein, die auf ihr Herz, ihre innere Stimme und ihre Gefühle hören und aus diesen Einsichten heraus handeln. Echte Meister und unverdorbene Kinder erkennt man übrigens daran, das sie sich selbst nicht so ernst nehmen und auch über Scherze lachen können, bei denen sich Ego-Menschen auf den Schlips getreten fühlen.

Leider ist Authentizität unter dem Großteil der Menschen nicht sehr verbreitet, denn diese Eigenschaft ist gefährlich und bringt außer Selbstliebe und einem reinen Gewissen kaum Gewinn. Wenn ein Mensch seine innere Wahrheit in Worten und Taten im Leben zum Ausdruck bringt, dann kann das massiv mit den Ansprüchen von Machtmenschen kollidieren, welche alles versuchen, um ihre korrupte Lebensweise durchzusetzen. Sie versuchen authentische Kinder von klein auf zu Gehorsamkeit und Selbstverleugnung zu erziehen und wenn das nicht fruchtet, später mit Gesetzen und Verordnungen in die Knie zu zwingen.

Wenn alle Menschen authentisch wären und nur noch auf ihr Gefühl hören würden, statt auf ihre Existenzängste, dann wären die Fabriken und Büros von heute auf morgen verwaist und die Menschen würden viel lieber ihrer wahren Berufung folgen, als Dinge herzustellen, zu verkaufen und zu verwalten, die niemand wirklich braucht.

Wenn du in deinem Leben an einem Punkt angekommen bist, an dem du bemerkst, das du noch viele ungelebte Träume in dir hast, dann ist es bei dir vielleicht an der Zeit, noch authentischer zu werden und noch mehr auf dein Inneres zu hören. Vergiss dazu am besten alle Meinungen, klugen Ratschläge und Erfahrungen deiner Eltern und die kritischen Bedenken deiner Freunde.

Wenn du Zeit deines Lebens ein Künstler werden wolltest – dann tue es. Wenn du schon immer einmal einsam in der Wildnis leben wolltest – probiere es aus. Wenn dich der Wunsch überkommt einen Garten anzulegen und deine eigenen Erdbeeren zu essen – mach es einfach. Wenn du unbedingt durch die Welt reisen und andere Kulturen erkunden wolltest – jetzt ist die Zeit dafür.

Es gibt kein richtig oder falsch. Du wirst zu all deinen Wünschen die passenden Spielpartner finden und den perfekten Rahmen, um sie auszuleben. Wenn dein Wunsch authentisch ist und du dich von den inneren Widerständen befreien konntest, die dich bisher an einer Manifestation hinderten, dann werden alle Mittel zu dir fließen und alle Wege sich dir öffnen.

Das muss so sein, weil du der Schöpfer deiner Welt bist. Dein Wille ist die größte Kraft in deinem Universum und du darfst sie dazu nutzen, um deine Träume in die Tat umzusetzen. Auch wenn das bedeutet, dass deine bisherigen Freunde und deine Eltern die Stirn in Falten legen und die Nase rümpfen. Lass sie einfach, das gibt sich wieder. Und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Du wirst neue Freunde finden, die dich so lieben wie du bist, mit all deinen verrückten Ideen und deiner authentischen Kraft.

Das Gefühl wieder der Meister des eigenen Lebens zu sein, statt eine Marionette für die Wünsche anderer darzustellen, ist all die Unsicherheiten und Veränderungen im Leben wert.

 

FRAGEN FÜR EIN AUTHENTISCHES LEBEN

Wenn du so sehr in gesellschaftlichen Vorstellungen und Ideen anderer verwickelt sein solltest, dass du gar nicht mehr weißt, was deine authentischen Wünsche sind, dann können dir folgende Fragen helfen:

Was will ich wirklich?    

Wo bin ich nicht authentisch?    

Was tue ich nur um besser zu wirken?

Wo verleugne ich meine wahren Gefühle?    

Wo sage ich „ja“, obwohl ich „nein“ meine?    

Wem traue ich nicht meine Wahrheit zu sagen?    

Wen will ich nicht verletzen, durch meine Ehrlichkeit?    

Wen lächle ich an, obwohl ich ihn innerlich verabscheue?    

Wohin würde ich gehen, wenn ich ganz alleine und frei wäre?    

Welche Notlügen halte ich vor anderen und vor mir selbst am laufen?    

Welche Arbeit mache ich tagtäglich, entgegen meiner wahren Berufung?    

Was macht mir so viel Spaß, das ich es von morgens bis abends tun kann?

Wo verleugne ich eigenen Bedürfnisse und Wünsche, um anderen zu gefallen?

Was traue ich mir nicht zu tun oder zu sagen, obwohl ich spüre, das es der nächste Schritt wäre?   

Authentizität ist unser inneres Licht, welches von vielen Schichten der Unehrlichkeit und von faulen Kompromissen überdeckt wurde, bis es fast nicht mehr zu sehen ist. Wenn du es wieder befreist, gewinnst du deine Schöpferkraft zurück und damit all die Freude, die mit dieser Kraft einhergeht.

Das sage ich aus eigener Erfahrung, denn ich war schon oft in meinem Leben an einem Punkt, an dem das Alte, Sichere und Etablierte sich nicht mehr authentisch anfühlte und ich genau wusste, das ich aufbrechen und alles zurücklassen musste, wenn ich ehrlich zu mir selbst und meinen Wünschen sein wollte.

Da musste dann schon mal eine Designerkarriere in Köln dran glauben, ich musste ein Haus unter Palmen in Costa Rica aufgegeben und eine stagnierende Paarbeziehung auflösen. Ich habe schon mehrmals die Freundeskreise gewechselt, ebenso wie die Heimatländer und Wohnorte. Das fiel mir nicht leichter, als anderen Menschen und ich habe auch jedes mal eine gewisse Zeit gebraucht, um mich von dem bisherigen Leben zu verabschieden und den Verlust zu betrauern.

Doch so ist es nun mal: wenn wir dem Ruf unserer Seele folgen, werden wir von neuen Abenteuern angezogen und zu freudvollen Wachstumsschritten geführt. Die Sicherheit, die uns den Mut dazu gibt, ist bereits in uns. Es ist die Sicherheit unserer Verbindung mit unserem inneren Selbst, unserer Seele, unseren spirituellen Wurzeln. Die Verbindung zu dem Teil in uns, der uns auf allen Wegen unterstützt und immer ja zu uns sagt. Unserer Seele sind weltliche Anhaftungen völlig unbekannt. Sie sagt immer ja zu neuen Abenteuern und auch wenn das Abenteuer nur darin besteht, eine alte Situation, mit neuen Augen zu sehen.

Drogen

Ich bin natürlich „High on Life“, weil ich in Liebe verbunden bin.

Bewusstseinsverändernde Substanzen sind seit Millionen von Jahren Teil unseres Lebens. Einige werden in unserem eigenen Körper erzeugt, wie zum Beispiel DMT, welches bei der Verankerung und Ablösung der Seele eine große Rolle spielt. Oder Melatonin, welches uns abends entspannt und den Weg ins Land der Träume ebnet. Oder Seretonin, welches uns lebendig und glücklich fühlen lässt.

Andere Drogen sind auch in Pflanzen enthalten, wie Nikotin, Koffein, Psilocybin, Opiate, Cannabis und DMT. Oder sie entstehen bei der Vergärung von Zucker, wie es beim Alkohol der Fall ist. Dann gibt es noch synthetische Drogen, wie LSD und Amphetamine, die chemisch erzeugt, bzw. extrahiert werden.

weiterlesen

Wenn diese oder ähnliche Stoffe aufgrund innerer Bewusstseins-Vorgänge vom Körper selbst erschaffen werden, sind sie sehr dienlich, haben keine Nebenwirkungen und erzeugen keine Abhängigkeiten.

Ein Beispiel: Wenn du im Einklang mit deiner Seele andere Wesen liebst und als Teil deines eigenen Seins erkennst, wird dein Gehirn einen bestimmten Cocktail an Substanzen ausschütten, der sich extrem gut anfühlt und dich absolut glücklich macht. Du wirst von Liebe durchströmt und wissen, das alles perfekt ist, so wie es gerade ist.

Wenn du diesen Zustand durch die Einnahme von Ecstasy, Heroin oder Alkohol erzeugen willst, wird das erstens nie so gut funktionieren und zweitens wird das feine Gleichgewicht deiner Körperchemie durcheinander gebracht, was irgendwann in Abhängigkeit und Krankheit resultiert.

Warum verlässt sich dann nicht jeder Mensch einfach auf die inneren Substanzen, statt gefährliche äußere Drogen zu nehmen? Nun, weil wir alle auch das Resultat unserer Lebensgeschichte sind.

Wenn du eine Kindheit hattest, in der die Eltern dich liebevoll gehalten haben und immer für dich da waren, dann hat sich deine Körperchemie so entwickelt, das die richtigen inneren Drogen zum richtigen Zeitpunkt ausgeschüttet werden. Das heißt, du bist grundsätzlich erfüllt, liebst dich und die Welt, bist auch ab und zu wütend und traurig, fühlst dich aber die meiste Zeit wohl in deiner Haut. Du würdest nicht im Traum auf die Idee kommen, dieses schöne innere Gleichgewicht durch äußere Drogen zu stören.

Wenn du dagegen, wie die meisten Kinder, von abwesenden Eltern großgezogen wurdest, die selbst emotional krank und traumatisiert waren, dann bist du oft von der harten Welt überfordert, dein emotionales System machte schon als Kind dicht und deine Körperchemie läuft aus dem Ruder. Du fühlst dich oft falsch in der Welt, bist innerlich leer und emotional hungrig. In diesem Zustand gibt es nur 2 Möglichkeiten: Entweder heilst Herz und Psyche mit der Kraft der Liebe oder du wirst etwas im Außen suchen, was deinen Schmerz lindert und davon abhängig werden. Das kann Arbeit, Sex, Medienkonsum, Kaufsucht, Status, Bewunderung sein, oder eine der vielen Drogen wie Alkohol, Nikotin, Kaffe, Tee, Marihuana, Kokain, Heroin, Amphetamin. Da all diese Dinge dich nicht wirklich heilen, sondern nur den Schmerz betäuben und die innere Leere kurzzeitig vergessen lassen, ist es schwer von ihnen wieder loszukommen.

Emotionale Heilung ist der einzige Weg, Traumata aufzulösen. Neben klassischer Therapie gibt es dafür natürliche bewusstseinserweiternde Substanzen, wie Ayahuasca, Peyote und Psilocybin, welche dabei helfen, im rituellen spirituellen Kontext eine heilende Erfahrung der Liebe zu machen und alte Muster und Blockaden loszulassen. Aufgrund ihrer ganzheitlich heilenden Wirkung werden sie auch als Pflanzenmedizin bezeichnet. Sie können bei richtiger Anwendung den Menschen auf den Weg der Seele bringen und in die Liebe führen. In vielen ursprünglichen Ländern, in denen die Ureinwohner nicht durch unsere Vorväter ausgerottet wurden, gehören sie zu einer Jahrtausende alten Tradition der Heilung.

Wenn diese Pflanzenmedizin entwurzelt und als Freizeitdroge missbraucht wird, kann sie bei falscher oder zu früher Anwendung zu Psychosen führen und Menschen in die Psychiatrie bringen. Das gleiche gilt auch für die von Albert Hoffmann in der Schweiz entdeckte Substanz LSD. Ich empfehle ausdrücklich keinerlei Drogen einzunehmen, da es bessere Methoden gibt, um in die Heilung zu kommen. Solltest du dich trotzdem dazu berufen fühlen, wie ich selbst vor vielen Jahren, dann halte dich konsequent an die Pflanzenmedizin und finde einen echten Schamanen der dich auf dieser Reise begleitet.

Zurück zu unserer traurigen Realität im Westen: Viele Staaten gehen in ihrer Drogenpolitik den Weg der Macht und verbieten fast alle Drogen, nur weil sie bei manchen Menschen eine fatale Wirkung haben. Dabei schütten sie das Kind mit dem Bade aus, denn Drogen können auch eine sehr positive Wirkung haben – bei kontrollierter und richtiger Anwendung im spirituell heilsamen Kontext.

Interessanterweise sind gerade die besonders schädlichen Drogen wie Alkohol und Nikotin erlaubt, welche jedes Jahr eine riesige Menge kranker und toter Menschen verursachen. Diese Opfer nimmt der Staat billigend in Kauf, denn Alkohol und Nikotin bringen Geld und betäuben das Volk, so dass die Menschen ihrer stumpfsinnigen Arbeit nachgehen können und das System am Laufen halten.

Andere, eher wenig schädliche Drogen, wie Cannabis, LSD und Psilocybin, sind verboten, weil sie den Geist erweitern und die Menschen zum Nachdenken und zur Rebellion bewegen. Natürlich funktionieren Verbote nicht, denn Herstellung, Transport und Konsum werden nur in den Untergrund gedrängt, wo sie dann kriminelle Milieus erzeugen.

Der Krieg gegen Cannabis und LSD ist übrigens in den Siebzigern entstanden, weil die Regierenden in Amerika die lästigen Hippies loswerden wollten, die sich für Liebe und gegen den Vietnamkrieg einsetzten. Da diese fast alle kifften und LSD nahmen, konnten sie wunderbar kriminalisiert und beseitigt werden. Dem brutalen Vietnamkrieg mit all seinen ermordeten, verstümmelten und Napalm-verbrannten Menschen stand nun nichts mehr im Weg. Auch heute noch werden dort verkrüppelte Kinder geboren, dank des flächendeckenden Einsatzes des Herbizides Agent Orange.

Der amerikanische „War on Drugs“ ist eine scheinheilige Erfindung der Kriegsindustrie, damit an allen Fronten Krieg geführt werden kann. Er wurde, genau wie der Kapitalismus, von den meisten Ländern der Erde ungefragt übernommen. Das Resultat sind Drogenopfer in Millionenhöhe und falsch informierte Menschen, die pauschal alle „Drogen“ verteufeln und dabei selbst ihr eigenes Repertoire am Süchten haben.

Portugal ist einen anderen Weg gegangen und kriminalisiert keine Drogen, sondern setzt die Gelder, die in anderen Staaten für Gefängnisse und Polizei verschwendet werden, zur Aufklärung und Heilung ein. Das Ergebnis sind drastisch gesunkene Kriminalität, weniger Kranke und Tote, mehr Bewusstsein und Selbstbestimmung.

Grundsätzlich würde ich trotzdem jedem Menschen davon abraten, außerhalb eines therapeutischen, schamanischen oder spirituellen Kontextes, Drogen einzunehmen. Selbst leichtere Drogen, wie Alkohol, Nikotin und Marihuana, können zu Abhängigkeit, Unbewusstheit und Unfällen führen. Bewusstseinserweiternde Drogen wie LSD, DMT und Pilze verursachen bei manchen Menschen eine abgehobene Einstellung zur physischen Welt und soziale Probleme.

Am besten vertraust du konsequent deiner inneren Führung, die dich täglich zu mehr Liebe und Freude führt, so das deine Seele dir die Einsichten und Gefühle schenkt, die andere versuchen, mit der Einnahme von Drogen zu erreichen.

WIE DU UNABHÄNGIG VON DROGEN WIRST

Jede Droge hat ihr eigenes Wirkungsspektrum und ersetzt bestimmte innere Qualitäten. Sie macht uns faul und abhängig, indem sie uns etwas vorgaukelt, was wir aus eigener Kraft erreichen könnten. Wenn wir ein schöpferischer, kraftvoller Mensch sein wollen, dann sollten wir auf alle Drogen verzichten, indem wir sie durchschauen und dann loslassen. Hier ist eine Übersicht über die verschiedenen Drogen, ihre Wirkung und wie du selbst zu dem Menschen wirst, der sie nicht mehr braucht:

ZUCKER ist eine der gefährlichsten Drogen überhaupt, weil Zucker so weit verbreitet ist, so süchtig macht und so katastrophale Folgen für den Körper hat. Die Sucht nach Süßem gründet sich auf dem Bedürfnis des Körpers nach Kalorien, die im Laufe der menschlichen Geschichte immer eine Mangelware waren. Der Körper kennt bei dem kalorienreichen Zucker deshalb keine eigenen Grenzen, denn diese wurden ihm früher durch die Natur ganz automatisch gesetzt. Heute sind diese leeren Kalorien billiger, als fast jedes andere Nahrungsmittel. Wenn du weißen Zucker verdaust, dann raubt dieser deinem Körper wichtige Mineralien, weil er selbst keine mehr hat und der Körper die säurebildende Wirkung des Zuckers mit Mineralien neutralisieren muss. Wenn der Zucker in deine Blutbahn kommt, wirst du dich für einen Moment gut und glücklich fühlen, nur um später in ein Tief und Heißhunger zu verfallen. Zucker lässt den Insulin-Spiegel nach oben schnellen, weil er viel zu schnell ins Blut aufgenommen wird, was früher oder später die Bauchspeicheldrüse überlastet und zerstört. Heutzutage sind viele Menschen übergewichtig und haben schon in jungen Jahren Diabetes, was die Lebenserwartung um Jahrzehnte verkürzen kann. Wenn du von Zucker loskommen willst, ist das ganz einfach: du brauchst dich nur vollwertig ernähren und dich genügend bewegen und schon geht die Sucht nach Zucker von ganz alleine weg. Das kurze Glücksgefühl, welches Zucker auslöst, kannst du mit etwas Dankbarkeit, Tanz und Liebe viel leichter und dauerhafter erreichen. Ich selbst war während meines Studiums zuckersüchtig. Ich habe ständig Kekse und Schokolade gegessen und bemerkte, das ich immer einen neuen Schuss brauchte, wenn etwas aufregendes geschah. Zucker hat mich irgendwie beruhigt, so wie Muttermilch es tut, die ich als Kind nie bekommen habe. Da ich den Trick mit der gesunden Ernährung damals nicht kannte, musste ich für Jahre die Süssigkeitenregale in Supermärkten meiden, wie ein Junge die Straße. Der Verzehr von Weißmehl, hat übrigens ganz ähnliche Effekte wie Zucker und sollte gleichzeitig mit der der Zuckersucht beendet werden.

NIKOTIN mehr in der Vollversion des Buches

ALKOHOL mehr in der Vollversion des Buches

FLEISCH  mehr in der Vollversion des Buches

KAFFEE mehr in der Vollversion des Buches

THC mehr in der Vollversion des Buches

HEROIN

CRYSTAL METH

KOKAIN

MAGIC MUSHROOMS

AYAHUASCA

PEYOTE

LSD

Fremdgehen

Ich genieße die körperliche und seelische Nähe zu anderen Menschen.

Liebe ist nicht nur das schönste Gefühl auf Erden, sondern auch das stärkste. Ohne Liebe fühlen wir uns wie ein Fisch auf dem Trockenen. Wie eine Verdurstender in der Wüste. Kein Wunder also, das Menschen die Tendenz haben, fremdzugehen, wenn in der monogamen Beziehung nichts mehr läuft.

Der Begriff “nichts mehr läuft” beschreibt auch schon das Problem: Wir haben bei Liebe und ihrem körperlichen Ausdruck, oft das Gefühl “etwas zu brauchen”. Und wenn uns der Partner nicht gibt, was wir brauchen, dann gehen wir halt dorthin, wo wir es bekommen. Doch ist der Partner überhaupt verantwortlich für unser Liebesglück?

Nun, was die Herzens-Liebe an sich betrifft, ist er es nicht. Bedingungslose Liebe kann auch auf seelischer Ebene, oder mit Freunden und Kindern gelebt werden. Aber beide Partner sind definitiv dafür verantwortlich, die Eros-Liebe spannend und prickelnd zu halten, denn auch diese ist nun mal ein Grundbedürfnis der meisten Menschen. Und da sich viele Paare am Anfang der Beziehung auf Monogamie festlegen, muss Erotik dann auch in der Beziehung stattfinden. Ansonsten wird sie früher oder später ausgelagert.

weiterlesen

Was ja auch ok wäre, wenn es im gegenseitigen Einvernehmen geschieht. Dann ist einseitiges Fremdgehen zwar immer noch beziehungsstörend, aber es nimmt zumindest eine schmerzhafte Komponente des Fremdgehens heraus – die Unehrlichkeit. Fremdgehen hinter dem Rücken des anderen fühlt sich wie ein Verrat an.

In Wirklichkeit haben nämlich beide Partner Lust auf Sexualität und damit auch auf Fremdgehen, wenn im eigenen Bett nichts mehr läuft. Wenn es dann ein Partner heimlich macht, während sich der andere zähneknirschend an den Monogamie-Vertrag hält, ist der Ärger groß. Meist grösser, als die eh schon angeknackste Liebe, was dann oft das Ende der Beziehung darstellt.

Wenn wir uns also in einer monogamen Beziehung befinden und trotzdem Lust auf romantischen Abenteuer mit anderen Menschen haben, sollten wir dringend schauen, woher dieses Bedürfnis kommt, bevor wir unseren Partner mit Fremdgehen konfrontieren und damit höchstwahrscheinlich die Beziehung aufs Spiel setzen.

Was könnten also Auslöser für das Bedürfnis sein, eine erotische Liebesbeziehung  mit einem neuen Menschen einzugehen?

ABWECHSLUNG: Der häufigste Grund für Fremdgehen ergibt sich schon aus dem Wort – man hat Lust auf das Fremde. Etwas Neues zu erleben, hat nun mal seinen eigenen Reiz, der auch noch von Jahr zu Jahr steigt, denn der Partner wird ja immer vertrauter. Nicht jeder Mensch ist damit glücklich, alles Schöne im Leben für immer mit dem gleichen Menschen zu teilen. Irgendwann wollen wir wieder neue Spiele spielen, den Reiz eines neuen Menschen spüren, die Spannung der Annäherung erfahren und wieder ganz andere Saiten in uns selbst und dem Gegenüber erklingen lassen.

EIFERSUCHT: Wenn wir uns in der Beziehung eingeengt fühlen, weil unser Partner eifersüchtig darüber wacht, das wir die erotische Liebe nur mit ihm teilen, dann kann das extrem abtörnend sein. So verständlich diese Eifersucht ist, kann gerade diese Einengung den Partner zum Fremdgehen treiben, weil er ein Ventil für seine Liebe und den Erwartungsdruck des Partner sucht. Um das zu verhindern, braucht der Eingeengte sich nur ganz auf die Beziehung einlassen und schon versiegt auch die Eifersucht des Partners. Ebenso darf der Eifersüchtige seine Ängste mal etwas herunterschrauben, falls sie nicht gerechtfertigt sind. Oft sind sie es aber, wie sich im Nachhinein meist herausstellt.

FLUCHT: Es könnte aber auch sein, dass wir einfach nur unseren Beziehungsproblemen entfliehen wollen, weil wir täglich mit dem gleichen Desaster konfrontiert sind und keinen Ausweg mehr sehen. Diese Flucht funktioniert zwar auch für einen Moment, aber oft nicht für lange, da wir uns selbst, samt unseren Problemen in die neue Beziehung mitnehmen. Irgendwann werden wir uns also mit unseren Themen auseinander setzen müssen. Im übrigen ist die neue Beziehung meist genauso enttäuschend wie die alte, weil wir sie in der Resonanz mit Frust und Ärger einladen. Es ist also immer sinnvoll, die Probleme zuerst zu bewältigen, bevor wir eine Kette von schmerzhaften Handlungen einleiten.

HOFFNUNGSLOSIGKEIT: Wir haben die Beziehung innerlich bereits aufgegeben und glauben nicht, dass wir das Ersehnte auch mit unserem Partner leben können. Wir wollen einfach nur weg, einen neuen Weg gehen und unser Glück mit einem neuen Menschen versuchen. Das bleibt meist bei einem Versuch, denn auch der neue Mensch ist nicht perfekt, wie sich ziemlich bald herausstellt. Schaue also zuerst genau nach innen, woher deine Hoffnungslosigkeit kommt. Gehe auch mit deinem Partner zu einer Paartherapie und lasse nichts unversucht, vor allem, wenn ihr gemeinsame Kinder habt.

VERLIEBEN: Vielleicht sind wir aber auch einem anderen Menschen begegnet, der tatsächlich ein grosses Potential enthält, dessen gemeinsame Verwirklichung auf dem eigenen Lebensweg liegt. Zu gut deutsch: wir haben uns neu verliebt und die Anziehung zu unserem bisherigen Partner scheint einfach vorbei zu sein. Dann wird aus dem Fremdgehen eine Beziehung. Zum Leidwesen des Partners, der zurück bleibt. Auch hier kann man sich sehr täuschen und bereut das vorschnelle Verlassen der langjährigen Beziehung, kurze Zeit später. Dann ist der verlassene Partner aber so verletzt, das eine Rückkehr sehr schwierig wird und der Vorfall die Beziehung über Jahre belastet.

ÜBERFORDERUNG: Gerade, wenn aus der Zweierbeziehung eine Familie geworden ist, sind beide Partner oft mit einer gnadenlosen Überforderung konfrontiert. Schlaflose Nächte, schreiende Kinder, chaotische Wohnung, zu wenig Zeit und endlos viel Arbeit ziehen einen Schlussstrich unter die erotische Liebe vieler Paare. Nichts geht mehr und dann lernt einer der beiden jemand Neues kennen. Ein frischer Mensch, der einfach nur Zeit hat, der flirtet und nicht das zerknitterte Vater- oder Muttertier in einem sieht. Dieser Versuchung ist natürlich schwer zu widerstehen, aber gerade dann ist am wichtigsten treu zu bleiben, denn eine klassische Familie ist nun mal das beste Umfeld für Kinder. Diese Option aufzugeben, nur weil die Lust nicht befriedigt wird, ist zwar heutzutage fast die Norm, aber es hat katastrophale Folgen für Kinder und die zukünftige Gesellschaft.

Wie du siehst, gibt es einige nachvollziehbare Gründe für das Fremdgehen. Da das Bedürfnis nach einem Seitensprung in vielen Beziehungen irgendwann aufkommt, ist die Frage, wie wir mit unseren Bedürfnissen sinnvoll umgehen.

Sollten wir es uns selbst und dem Partner verbieten? Sollten wir es ankündigen, oder heimlich praktizieren? Sollten wir mit sofortiger Trennung drohen, weil wir Angst vor dem Alleinsein haben? Gibt es eine heilsame Art, mit diesem Thema umzugehen? Oder müssen wir unsere Wünsche, Bedürfnisse und Gelüste bei Beziehungsbeginn begraben und uns ein Leben lang mit monogamer Langeweile abfinden? Gibt es überhaupt einen Partner, mit dem es ein Leben lang spannend? Gibt es die Beziehung, in der immer wieder etwas neues, wundervolles geschieht? Sind wir Menschen überhaupt dazu geschaffen strikt monogam zu sein? Welche Alternativen gibt es zum Fremdgehen?

BEDINGUNGSLOSE LIEBE: Zuerst könnten wir die Liebe ganz und gar in unserer eigenen Göttlichkeit finden und sie fortan auf seelischer Ebene mit allen Menschen teilen. Das würde uns so glücklich machen, dass das Thema Romantik und Sex zu einer schönen Ergänzung wird, aber nicht mehr unbedingt sein muss, weil es neben der Grösse der bedingungslosen Liebe einfach verblasst. Die Frage ist nur, ob das der Sinn unseres persönlichen irdischen Daseins ist.

Und falls wir gerade einen Partner haben, wird er mit dieser radikalen Lösung auch nicht unbedingt einverstanden sein. Als ich nach 5 Jahren Kommunen-Leben aus Costa Rica zurück kam, wo ich meine 7-jährige Beziehung zurück liess, lebte ich ein ganzes Jahr ohne physische Liebeskontakte. Das war am Anfang sehr schmerzhaft, vertiefte aber meine Liebe zum Leben an sich. Jeden Tag gab es mehr Momente, in denen ich grundlos glücklich und in Liebe war. Konnte ich diese Liebe auch in der folgenden Beziehung halten? Für Momente ja, im allgemeinen war es aber sehr schwierig, die hohe Schwingung der bedingungslosen Liebe in eine Beziehung zu bringen, die ganz irdisch und alltäglich war.

ROLLENSPIELE: Wir können auch versuchen unsere Gelüste nach dem Neuen und Unbekannten in die eigene Beziehung umzuleiten. Wir können versuchen den Partner immer wieder neu zu sehen, in neue Rollen zu schlüpfen, neue Seiten von uns selbst zeigen. Dabei hilft es auch, mal eine Woche Abstand zu halten und ganz zum eigenen Selbst zurück zu finden. Nichts ist der sexuellen Lust abträglicher, als täglich aufeinander zu hocken, bis man sich selbst nicht mehr ertragen kann.

EHRLICHKEIT: Wenn die Lust auf andere Menschen gross wird, ist die sinnvollste Lösung natürlich, mit dem Partner über das Thema zu reden und die eigenen Bedürfnisse offiziell zu bekunden. Höchstwahrscheinlich hat der Partner sowieso ähnliche Wünsche tief in sich verborgen. Ob er sich diese eingesteht, ist eine ganz andere Frage. Wenn Monogamie die wichtigste Basis der Beziehung war, dann löst schon das blosse Erwähnen von sexuellen Freiheitsbedürfnissen massive Angst aus. Bevor diese Angst nicht angeschaut, erlebt und fühlend transzendiert wird, sollte Fremdgehen keine Option sein. Und danach ist es oft gar nicht mehr nötig.

FREIE LIEBE: Meine Erfahrungen mit Polyamorie sind keine guten, soviel vorweg. Ich lernte vor vielen Jahren eine sehr impulsiv-erotische Frau kennen, die unbedingt freie Liebe mit mir leben wollte. Sie meinte damit, dass sie selbst ganz frei sein darf und ich könnte eventuell auch machen, was ich wolle. Sie war viel unterwegs und sagt mir nie, ob sie ihre freie Liebe nun schon auslebt, oder nicht. Ich malte mir alles mögliche aus, was sehr schmerzhaft war und mich dazu bewegte, auch eine andere Frau kennenzulernen. Ich hätte natürlich besser mit meiner Freundin darüber reden sollen, aber ich wollte auch so cool sein wie sie und mal etwas neues probieren. Der erste grosse Streit kam schon nach 3 Monaten, als sie erfuhr, das ich auch noch eine andere Frau mag. In ihrer impulsiven Art trennte sie sich sofort von mir und zog aus. Als wir uns ein paar Tage später wieder trafen und über alles redeten, stellte sich heraus, das sie schon mit einem anderen Mann im Bett war, zwar ohne Sex, aber ich hatte meine Affäre noch nicht einmal geküsst gehabt. Nun, wir verziehen einander, aber das Thema zog sich durch unsere gesamte 8-jährige Beziehung, mit noch viel grösseren Verletzungen, Unehrlichkeiten, Seitensprüngen und allem, was die freie Sexualität zu bieten hat. Im Nachhinein empfinde ich den Begriff „freie Liebe“ als verräterisch, es sollte besser „sexuelle Beziehungsflucht“ oder „ängstliche Bindungsvermeidung“ heissen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die Polyamorie als Beziehungskonzept leben. Beim nähren Kennenlernen hat sich immer herausgestellt, das sie schwere Traumata aus der Kindheit haben und gar nicht mehr in der Lage sind, eine gesunde, tiefe Paar-Beziehung einzugehen. Ich selbst hatte auch Bindungsstörungen aus meiner Kindheit, die 20 Jahre intensives Leben und viel Therapie brauchten, um sich aufzulösen. Ich kann die nur empfehlen, dich mit dem Thema Bindung auseinander zu setzen, da gibt es bei den meisten Menschen viel zu heilen.

Veganismus

Ich ehre und respektiere alle Wesen unserer Mutter Erde.

Alles in diesem Universum ist aufs engste verbunden. Unsere Realität ist ein Hologramm. Was wir denken, sprechen und tun, hat Einfluss auf alle anderen Ebenen des Lebens. Wenn wir sanft und liebevoll zu den Wesen dieser Welt sind, dann wird die Welt uns diese Eigenschaften reflektieren. Durch das Spiegel-/Resonanzprinzip beeinflusst unsere Beziehung zu Pflanzen und Tieren, auch unsere Beziehung zu Familie und Partnern. Und umgekehrt.

Wenn wir Tiere unter höllischen Bedingungen aufziehen und schlachten, dann wird sich auch diese Erde in eine Hölle verwandeln, wie es gerade abzusehen ist. Ebenso werden unsere Beziehungen eine Qual sein, wenn wir durch Milch- und Fleischkonsum die Qual von Tieren unterstützen.

weiterlesen

Vegan zu leben ist deshalb einer der wichtigsten Schritte, um Leid auf dieser Erde und im eigenen Leben zu beenden. Ich meine mit Leid nicht das natürliche Fressen und Gefressen-werden, welches unter Tieren ganz natürlich ist. Wenn Tiere sich gegenseitig fressen ist das zwar für das verspeiste Individuum für einen kurzen Moment sehr unangenehm, es hatte aber vorher eine faire Chance zu fliehen oder sich zu verteidigen. Auch haben diese Tiere vor dem Tod ein artgerechtes Leben gehabt, in dem sie alle Formen körperlicher Freude hatten, ihre Kinder beschützen und großziehen konnten, sich mit der Natur verbunden fühlten und die meiste Zeit in Glück und Frieden waren. Sie hatten genau das Leben, was wir Menschen auch alle wollen, weil wir auch nur eine Tierform sind, die abstrakt denken gelernt hat.

Doch was heute mit Tieren gemacht wird, ist die pure Folter und eine absolute Missachtung des Lebens. Tiere werden in unermesslichen Mengen unter so grauenhaften Bedingungen gehalten, dass jede Sekunde ihres Daseins eine pure Qual ist. Es gibt alleine in Europa mehr Hühner in Käfigen und Ställen, als es Vögel in der Natur gibt. Hühner, die normalerweise viele Jahre leben würden und eine gute Chance hätten, ein schönes Leben zu führen, ihre Kinder zu pflegen und vor Feinden zu beschützen, also ihre Bestimmung als Huhn zu erfüllen, werden in winzige Käfige oder viel zu kleine Räume gesperrt und müssen dort unter unwürdigen Bedingungen ihr kurzes Leben fristen. Damit sie in ihrer Wut und Panik sich nicht gegenseitig hacken, wird ihnen schon als Küken die sensible Schnabelspitze weggebrannt. Die Hälfte der Küken wird geschreddert oder vergast, weil sie das falsche Geschlecht haben. Ja, der Vergleich zu den Konzentrationslagern liegt nahe. Nur, dass Tiere keine Chance auf Befreiung haben und es auch keinen Prozess gegen ihre Schänder geben wird.

Manche Menschen sind leider fähig, völlig ihr Mitgefühl abzustellen und dann fügen sie anderen Wesen tiefstes Leid zu, manchmal auch ohne Reue, weil sie der Meinung sind, das Tiere wertlos oder nur ein Produkt sind.

Dann gibt es Menschen, die nie selbst töten und quälen würden, aber im Supermarkt dann Hunde- oder Katzenfutter kaufen, um ihr geliebtes Haustier mit dem Leid anderer Artgenossen zu füttern.

Und es gibt natürlich die riesige Menge an Menschen, die all das im Hinterkopf haben, es aber verdrängen, um trotzdem ihren Gaumen mit dem gewohnten Geschmack zu befriedigen. Manchmal beginnen sie dann Bio-Milch zu trinken oder Bio-Fleisch zu essen, weil sie sich etwas gutes tun wollen, vergessen aber dabei, das für jede Milch Kälber geschlachtet werden. Die wenigen überlebenden kleinen Kälbchen können auch nicht die Milch ihrer Mutter trinken, weil wir als erwachsener Mensch der Meinung sind, die Muttermilch einer ganz bestimmten Tiergattung trinken zu müssen, die für deren Kinder bestimmt war. Das sind natürlich alles nur angelernte Gewohnheiten. Kein geistig gesunder Erwachsener würde literweise menschliche Muttermilch trinken oder die Milch seinem geliebten Haustier wegnehmen, welches gerade seine Babys stillt, um sie selbst zu trinken. Wir tun es aber in gigantischem Stil mit Kühen. Wenn wir ein süsses Kalb sehen, wollen wir es gerne streicheln und lieb haben, nur um kurz danach wieder Käse und Kalbfleisch zu essen. Das ist menschliche Schizophrenie in ihrer reinsten Form.

Als ich mich vor einiger Zeit in tiefstem emotionalen Schmerz befand, habe ich mir diese Frage gestellt: Wo in meinem Leben fügte ich anderen Wesen denselben emotionalen Schmerz zu, den ich gerade vom Leben gespiegelt bekomme?

Nachdem mir sofort meine vergangene Beziehung einfiel, in der wir uns gegenseitig im Namen der Polyamorie über Jahre gequält haben, musste ich an die vielen Tiere denken, die wegen mir leiden mussten, als ich noch nicht vegan war. Natürlich habe ich schon ewig kein Fleisch mehr gekauft gehabt, weil es ja offensichtlich ist, dass dafür Tiere leiden und sterben müssen. Ich habe aber nach wie vor gerne Allgäuer Bergkäse gegessen und mir die Illusion gemacht, dass es ja den Kühen gut geht, wenn sie da auf der Weide im schönen Allgäu frei herumlaufen und die Bergluft genießen. Den Moment, wo den Kühen die Kälber weggenommen werden und entweder geschlachtet oder mit Kunstmilch grossgezogen werden, habe ich natürlich ausgeblendet.

Ich möchte dich ermutigen, genau hinzuschauen, wo du in deinem Leben noch Leid verursachst. Und ich möchte dir mit diesem Text den Impuls geben, damit aufzuhören. Du hilfst dadurch anderen fühlenden Wesen ein natürliches Leben zu führen, so wie du es selbst ja auch willst. Und du ersparst dir auch selbst viel Leid, weil das Leben dir dein Verhalten zurück spiegelt.

Ich glaube, dass wir Menschen erst dann zu Frieden in unseren persönlichen und globalen Beziehungen finden, wenn wir Frieden aussenden. Frieden auszusenden bedeutet, keine Tierkonzentrationslager zu unterstützen, keinen Kälbern die Muttermilch weg zu trinken, keine Tierkinder für den eigenen Genuss quälen und schlachten zu lassen.

Tiere sind fühlende Wesen. Sie fühlen sogar noch intensiver als wir Menschen, da sie immer im Moment leben und weder Arbeit, noch Fernsehen haben um sich abzulenken und auch keinen Alkohol und keine Zigaretten konsumieren, um ihren Schmerz zu betäuben.

Das einzige Tierprodukt, welches man vielleicht guten Gewissens essen kann, sind die Eier von den eigenen wenigen Hühnern, denen man ein langes, schönes Hühnerleben schenkt und sie füttert und beschützt. Oder vielleicht ein wenig Milch von der eigenen Kuh, die man liebt und der man noch genug Milch für ihr Kalb lässt. Doch wer würde sich eine eigene Kuh halten, nur um deren Kalb dann ein wenig Milch streitig zu machen?

Wenn du immer noch unschlüssig bist, ob du lieber deinen eigenen scheinbaren Genuss mit dem Leid zahlloser, feinfühliger Erdenbewohner erkaufen willst – oder ob du lieber deine Angewohnheiten ablegst, dann gibt es noch andere Aspekte, die dir zeigen, das unser aller Leben von einer veganen Lebensweise abhängt.

Der eine Aspekt ist, dass durch die Massentierhaltung so viel CO2 und Methan erzeugt wird, wie durch alle Verkehrsmittel der Welt zusammen genommen. Wenn wir damit nicht aufhören, wird es bald ziemlich warm, chaotisch und eng auf der Erde.

Der nächste Aspekt ist, dass die Futtermittel in den ärmsten Ländern der Welt erzeugt werden. In diesen Ländern verhungern Kinder, weil auf den Feldern im grossen Stil Futtermittel für die Massentierhaltung erzeugt werden. Es sterben auch viele Menschen an Durst und Bakterien im Wasser, weil deren Flüsse verschmutzt oder gleich auf die Felder umgeleitet werden.

Auch werden Unmengen an Glyphosat und anderen Chemieprodukten auf die Felder gespritzt, auf denen Mais und Getreide für die Massentierhaltung erzeugt werden. Diese gelangen dann ins Meer, um die wenigen Fische zu vergiften, die es noch gibt. Diese vergiften dann wiederum dich, falls du noch Fische isst.

Und der Regenwald, den wir angeblich alle so lieben, wird auch hauptsächlich abgeholzt um entweder Tiere darauf weiden zu lassen oder Futtermittel anzubauen.

Auch macht dich Milch und Fleisch sehr direkt krank. Milch ist für Kälber gedacht und enthält viele natürliche Wachstumshormone. Wachstum ist gut, wenn wir klein sind, doch in Erwachsenen führt es zu abnormen Zellwachstum, auch Krebs genannt.

Normales Fleisch ist oft voller Antibiotika, weil die Tiere durch artfremde Haltung auf engstem Raum sehr anfällig für bakterielle Infekte sind und deswegen für ihr kurzes Leben dauer-medikamentiert werden. Abgesehen davon, dass du die Rückstände der Antibiotika mit isst und dir damit deine Darmflora zerstörst, werden auch resistente Keime herangezüchtet, an denen wir dann sterben, weil kein Antibiotika mehr hilft.

Oft ist Fleisch auch voll von stressbedingtem Adrenalin, weil die Tiere bei der Schlachtung in der Warteschlange stehen und zuschauen müssen, wie ihre Artgenossen einer nach dem anderen mit Elektroschocks misshandelt und dann mit dem Bolzen in den Kopf getötet werden. Manche Tiere sterben auch nicht richtig sofort und werden dann lebendig gebrüht oder zersägt. Klar, das haben wir im Mittelalter auch mit Menschen gemacht, aber die Zeiten sollten ja langsam mal vorbei sein. All diese Qual isst du dann direkt mit, das Adrenalin gibt dir Alpträume und Panikattacken.

Veganismus ist tatsächlich ein Muss, wenn wir als Menschheit überleben wollen. Es ist ebenso ein Muss, wenn du Schmerz und Leid in dir und deinen Beziehungen beenden willst. Was du säst, das erntest du. Warum das Leid fühlender Wesen verursachen und aufnehmen, wenn du ebenso Pflanzen-Samen säen und essen kannst?

Ja, Tiere essen war in der Vergangenheit für uns Menschen notwendig, weil wir uns in Klimazonen ausgebreitet haben, in denen wir nicht überleben konnten, ohne zu jagen und zu töten. Heute sollten wir das nicht mehr tun, weil es genügend pflanzliche Alternativen gibt und die Tiere nicht mehr in der Wildnis ein schönes Leben und einen schnellen Tod durch den Jäger haben. Heute werden 99 Prozent aller gegessenen Tiere in Massentierhaltung gequält.

Auch sind wir Menschen von Natur aus keine Fleischfresser und Milchtrinker. Unsere gefiederten und kuscheligen Brüder und Schwestern zu essen und auszubeuten ist nicht im Geringsten notwendig, sie ist lebensverachtend und eine Gefahr für die Umwelt, welche wiederum unser aller Lebensgrundlage ist.

Tu dir selbst, deinen Kindern und uns allen den Gefallen Tiere wirklich zu lieben, indem du sie einfach natürlich leben lässt, ohne dich einzumischen. Leben und leben lassen. So wie du es auch gerne hättest.

Die folgenden Aspekte sind wichtig, wenn du vegan werden und bleiben willst:

SUPPLEMENTIERUNG: Nimm unbedingt B12 ein, denn in unserer sauberen Ernährung nehmen wir leider nicht genug dieses Vitamins zu uns, welches von Bodenbakterien gebildet  wird. B12 wird auch den Tieren heutzutage zugefüttert (weil diese auch keinen Erdkontakt mehr haben) damit wir es über ihr Fleisch zu uns nehmen können. Begib dich täglich mit dem ganzen Körper für 10-20 min Minuten in die Sonne um Vitamin D zu tanken und nimm im Winter ein Vitamin D Präparat zu dir. Iss ab und zu jodreiche Algen (wie z.B. Kombu), da wir in einem Jodmangelgebiet leben. Iss täglich 2 Paranüsse, oder ein Selenpräparat, da wir auch kein Selen im Boden haben und es deshalb in unserer Nahrung fehlt. Wenn du ansonsten eine ausgewogene Pflanzliche Nahrung isst, sollte es mit dem Veganismus keine Mangelerscheinungen geben.

MITGEFÜHL: Fühle dich in das Leid der 70 Milliarden Landtiere ein, die für uns Menschen jährlich leiden und sterben müssen. Jedes Jahr aufs neue werden zehnmal so viele Tiere getötet, wie es Menschen gibt, nachdem sie unter unsäglichen Bedingungen gehalten wurden. Jedes einzelne Tier ist so bewusst und fühlend wie ein Mensch. Nur ist sein Intellekt und sein Fühlen etwas anders – eher wie das eines Kindes. Es kann sich nicht mit Fernsehen, Shopping, Arbeit oder Urlauben ablenken. Es fühlt jede Sekunde Leid intensiv und direkt. Wenn du es isst, dann bist du selbst dafür mitverantwortlich. Dann wird auch deine Seele eine solche Erfahrung machen wollen und du wirst mit Leid und Elend in Resonanz kommen. Willst du das wirklich erleben?

GESUNDHEIT: Werde dir bewusst, dass Fleisch- und Milchkonsum für uns Menschen ein Notfall-Programm war, welches unser Überleben auf kalten Kontinenten gesichert hat. Es hatte seine Berechtigung, als es noch wenige Millionen Menschen auf der Welt gab und die Tiere gejagt oder artgerecht gehalten wurden. Homo Sapiens ist, wie sein Vorfahre der Affe, in erster Linie auf pflanzliche Nahrung spezialisiert. Unser Gebiss, unser Darm und unsere Verdauung ist auf Pflanzen optimiert. Natürlich können wir auch mit Ketosis für eine Weile überwintern, aber optimal ist diese Ernährung weder für uns, noch für die Tiere. Auch wenn “Ketogene Ernährung” bzw. „Paleodiät“ gerade eine Modeerscheinung ist, weil sie dicke Menschen etwas dünner macht, ist sie weder ethisch korrekt, noch für Körper und Seele gesund. Übermässige Ernährung mit gesättigte Fetten führt tatsächlich zu Gefässerkrankungen, Herzinfarkt und Erektionsstörungen. Fleischkonsum ist also weder männlich, noch cool. Es führt zu einem kurzen Leben, in dem wir tausenden Lebewesen unnötige Qual zufügen.

UMSTELLUNG: Jetzt, wo du weisst, dass Veganismus für dich und die Tiere die beste Lösung ist, kannst du beginnen, alte Ernährungsgewohnheiten loszulassen. Es gibt unendlich viele leckere Vegane Rezepte und du wirst nach einer kurzen Zeit der Umstellung nichts mehr vermissen. Du wirst dich täglich freuen, das du vielen Tieren gerade das Leben gerettet hast.

MOTIVATION: Umgib dich mit Menschen, die ebenfalls vegan sind. Das macht die Sache unendlich einfacher, denn wir sind soziale Wesen, die darauf programmiert sind, mit der Gruppe im Einklang zu sein. So lief das nun mal in den letzten 100.000 Jahren. Wenn dein Partner sich sträubt in seiner Entwicklung weiter zu gehen, dann schau mit ihm Filme wie: The Gamechangers, Dominion, Cowspiracy, Earthlings, Forks over Knifes, More than Honey. Danach kann eigentlich niemand mehr guten Gewissens tierische Produkte essen.

FASTEN: Wenn es dir immer noch schwer fällt alte Gewohnheiten loszulassen, obwohl du überzeugt bist, das es für die Tiere, die Welt und die Gesundheit das beste ist vegan zu sein, dann faste einfach ein paar Tage. Das ist das beste Reset für deinen Körper und wird es dir leicht machen zum Veganismus überzuwechseln.

RESULTATE: Wenn du dir beim Leben und Essen täglich bewusst bist, das du damit die Erde für kommende Generationen lebenswert erhältst und unzähligen Tieren sehr viel Leid ersparst, dann wird veganes Essen für dich eine tägliche Quelle des Glücks und der Inspiration sein. Du wirst keine schlechten Träume mehr haben, wirst keine Herz und Gefässerkrankungen bekommen und du wirst eine neue Ebene der Liebe mit deinem Partner, dir selbst und deinen Freunden erreichen. Gewaltfreiheit zahlt sich immer aus, denn du bist nicht mehr in Resonanz mit Gewalt und wirst auch keine mehr erfahren, sofern dein Herz und Geist genauso rein sind wie dein Magen.

Selbstwert

Ich bin wertvoll und richtig, genauso wie ich gerade bin.

Dass du wertvoll bist, ist eine Tatsache, weil du ein göttliches Wesen bist. Das heisst, du bist ein Teil des Ursprungsbewusstseins, welches dieses Universum erträumt, mit allen Wesen, Planeten und Sonnen. Du bist in Wirklichkeit unendlich, zeitlos und ewig. Und so sind es alle Wesen und Dinge, die du in deinem Leben siehst. Dein Wert ist in deinem Sein festgelegt, welches Liebe ist. Genau deshalb fühlst du dich so gut, wenn du dich selbst liebst und als wertvoll empfindest. Und deshalb fühlst du dich auch schlecht, wenn du deinen eigenen Wert anzweifelst oder verleugnest.

Tatsache ist auch, das du dich selbst nur so sehen kannst, wie du andere siehst. So funktioniert Bewusstsein und es spiegelt damit die fraktale Vernetzung auf allen Ebenen Seins. Wenn du also andere Menschen, Tiere, Pflanzen und die Erde als göttliche Wesen siehst und behandelst, erkennst du ihren wahren Wert an. Und somit auch deinen eigenen.

weiterlesen

Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu.“ Dt. Sprichwort

Damit tust du anderen und dir selbst einen grossen Gefallen und handelst im Einklang mit dem Gesetz der Schöpfung, welches besagt: alle Wesen haben den gleichen Wert, sind in ihrer Essenz eins und verdienen es, mit Liebe, Respekt und Sanftmut behandelt zu werden. Es gibt auf tieferer Ebene keine Trennung. Wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es hinaus. Was du säst, das erntest du.

Das Problem dabei ist, dass wir als Mensch auch soziale Wesen sind und gerne zur Gruppe dazu gehören, weil das in der Vergangenheit überlebenswichtig war. Und wie du bestimmt selbst schon bemerkt hast, sind die meisten Menschen, aus denen unsere Gesellschaft besteht, eher nicht mit ihrer höheren Weisheit verbunden, sondern handeln aus den Impulsen ihres Egos, zu welchen Angst, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit, Überheblichkeit und Gefühlskälte gehört.

Um in eine solche Gruppe hinein zu passen, müsstest du dich, als erwachtes spirituelles Wesen, entweder sehr verbiegen oder dir auch eine Maske (Persona) zulegen, welche dein inneres Licht verbirgt.

Die gute Nachricht ist, dass du heutzutage nicht mehr zur Masse dazu gehören musst, weil wir (noch) in einer pluralistischen Gesellschaft leben, in der du zwar zensiert und als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wirst, aber nicht mehr sofort auf dem Scheiterhaufen verbrannt wirst, wenn du kritisch denkst, offen fühlst und schwer verdauliche Sachen sagst. Du kannst also das Licht deines Geistes und Herzens erstrahlen lassen und mit Gleichgesinnte das Leben zelebrieren.

Du kannst dir bewusst werden, dass du richtig und wertvoll bist, auch wenn du nicht im Einklang mit der Masse marschierst und vielleicht auch in den Augen der anderen vieles falsch machst.

Richtig und falsch sind auf menschlicher Eben ohnehin sehr relative Begriffe. Den einzigen wahren Fehler, den du machen kannst, ist, nicht auf dein Herz zu hören. Gesellschaftliches richtig und falsch sind Konventionen, die von Land zu Land verschieden und oft völlig veraltet und absurd sind.

Die Angst, etwas falsch zu machen, ist im Grunde die Angst vor Verlust, Bestrafung und Ablehnung. Ein Fehler wird erst dann zum Problem, wenn du anderen weh tust oder schadest, woraufhin sie dich verurteilen und dich ausgrenzen. Ständige Verurteilung durch andere führt irgendwann dazu, dass du dich selbst nicht mehr liebst und annehmen kannst. Bevor das geschieht, solltest du dich besser von verurteilenden Menschen fern halten.

Dann gibt es auch noch den eigenen inneren Kritiker, mit dem wir uns selbst verurteilen, auch wenn wir von liebevollen Menschen umgeben sind, die nichts als Lob für uns haben. Diese innere Stimme vergleicht uns ständig mit den besten und schönsten Übermenschen dieses Planeten. Gerade in der Pubertät, in der unser gesamtes Gehirn mit all seinen Wertesystemen komplett umgebaut wird, sind wir sehr anfällig dafür, uns selbst als falsch zu sehen, weil wir vergessen, dass jedes Wesen einzigartig ist und seine eigene Schönheit und Begabung hat.

Natürlich ist das Bewerten von Situationen, das richtige Einschätzen der eigenen Stärken und Schwächen, wie auch das Lernen aus Fehlern für unser Überleben als Mensch sehr wichtig. Nur sollte es nicht dazu führen, das wir uns selbst schlecht machen, nur weil wir nicht in allen Lebensbereichen perfekt sind.

Wenn wir uns selbst klein machen, nur weil etwas schief gegangen ist und andere unzufrieden mit uns sind, dann sind wir nicht im Einklang mit unserem wahren Selbst und genau das ist es, was sich so schrecklich anfühlt. Dann spalten wir uns buchstäblich von unser Kraft- und Lebensquelle ab und fühlen uns dementsprechend klein, depressiv und niedergeschlagen.

Was unsere innere Führung mit einem solch unangenehmen Gefühl sagen will, ist – mach das nicht mehr, es tut dir nicht gut. Während unsere innere Führung, die durch Gefühl und Intuition zu uns spricht, immer auf unserer Seite ist, taugen andere Menschen nur sehr bedingt als unsere Führung. Das hat 4 Gründe:

1. Menschen, die ihre eigene innere Fülle nicht erkannt haben, können auch andere nicht in ein glückliches und erfülltes Leben führen. 

2. Menschen ändern häufig ihre Meinung über das, was richtig und falsch ist.

3. Menschen denken in engen konventionellen Mustern und diese sind auch noch von Land zu Land verschieden

4. Wir haben selbst eine innere Führung, die sich nie irrt, die immer den Überblick hat und auf die wir uns ausrichten können.

Ich fasse noch einmal zusammen: Es ist immer die eigene Einstellung uns selbst gegenüber, die freudige und schmerzhafte Gefühle in uns auslöst. Natürlich fühlt es sich so an, als ob uns andere mit ihrem Lob und Tadel, mit Wut und Verzweiflung beeinflussen können – aber das können sie nur, wenn wir uns als Empfänger mit deren Frequenz in Resonanz bringen. Müssen wir das tun?

Nun, wenn dein Partner auf dich wütend ist und möchte, das du dich wegen eines “Fehlers” schuldig fühlst, dann erwartet er auch, das du offen für seine Kritik oder sogar Angriffe bist, weil ihn das erleichtert. Und doch wäre es eine gute Idee, nicht die Opferrolle zu übernehmen, weil das niemandem auf Dauer hilft.

Kinder bekommen das meist ganz gut hin. Egal was man ihnen negatives an den Kopf wirft, sie ignorieren es meist und lassen es nicht an sich heran. Das ist ein sehr intelligenter Selbstschutz – der den Eltern natürlich weniger gut gefällt.

Doch wehe dem Kind, welches sich durch Lob und Tadel erweichen lässt und die elterliche Meinung anstelle der eigenen inneren Führung annimmt. Dieses arme Wesen ist nun völlig den elterlichen Launen ausgeliefert. Es wird zum Spielball derer Gefühle und früher oder später, wenn die Eltern mal wieder nicht so gut drauf sind und dem Kind nahelegen, das es falsch und unangemessen ist, dann lässt es diese Unwahrheiten bis in die Tiefe des Unterbewusstseins sinken und hat später sehr schwer daran zu arbeiten, diese falschen Glaubenssätze wieder aufzulösen.

Lass dich also nicht von anderen negativ beeinflussen. Auch nicht von Menschen die dir viel bedeuten. Wenn sie dich lieben und wertschätzen, dann denke: „Recht haben sie, ich bin tatsächlich ein toller Mensch.“

Und wenn sie dich verurteilen und ablehnen, dann denke: „Ich liebe euch, auch wenn ihr euch gerade verloren habt und euren Schmerz auf mich projiziert! Ich weiß das ich wertvoll und liebenswert bin!“

Die Urteile und Meinungen die andere Menschen über uns haben, zeigen in erster Linie, was in deren Köpfen vor sich geht und haben mit unserer eigenen Realität meist sehr wenig zu tun. Warum fragen wir dann überhaupt andere um ihre Meinung und lassen uns von ihnen in unser Leben hineinreden?

Das kann nur geschehen, wenn wir glauben unsere eigene innere Führung verloren zu haben, weil wir nicht mehr wissen, das es unsere eigenen Gefühle sind, die uns leiten.

Höre also in erster Linie auf dich selbst und auf deine positiven Gefühle und betrachte die Menschen mit Nachsicht, wenn sie dich von dem Gegenteil überzeugen wollen. Sie wissen nicht was sie tun.

Bedenke einfach, wie unterschiedlich die Ansichten über lebensrelevante Themen wie Arbeit, Liebe, Sex, Politik, Religion, Geld, Reichtum, Schönheit sind. Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen auf dieser Erde, der in all diesen Punkten die gleiche Meinung hat wie du.

Was richtig und falsch ist, ist also reine Ansichtssache. Es sind Ideen, nichts weiter. Zwar wurden schon Kriege aufgrund dieser Ideen und Ideologien geführt und unzählige Menschen musste dafür ihr Leben lassen, doch das macht eine Idee nicht wahrer: Sie ist und bleibt ein sehr flüchtiges Gedankengebäude.

Versuche also besser nicht, dich nach anderen auszurichten, dich zu verbiegen und auf Eiern zu laufen. Selbst wenn du es einem Menschen recht machen kannst – sobald du mehrere liebe Freunde hast, die alle verschiedene Meinungen und Ansichten haben, wirst du es nicht mehr schaffen, es allen recht zu machen. Sei einfach du selbst und denke und tue, was sich für dich gut anfühlt und anderen nicht schadet. Oder besser noch, hilft.

Jeder Konflikt und jede schwierige Situation im Leben ist eine Entwicklungs- und Wachstumschance. Ohne scheinbare “Fehler” und gescheiterten Versuche würde es keine Evolution geben, weder in deiner inneren, noch in der äußeren Welt.

Natürlich kann man sich sehr viel „herum-probieren“ ersparen, indem man erst auf seine Intuition hört und dann handelt, aber auch wenn man das nicht tut, kommt man durch wildes austesten und probieren irgendwann zum Ziel, es dauert nur etwas länger. Dafür sitzt die Erfahrung dann aber umso tiefer, was auch von grossem Vorteil ist.

Ist es nicht erstaunlich, wie wenig Kinder die vorgekauten Lösungswegen der Erwachsenen annehmen wollen? Wie sehr sie jeden sogenannten “Fehler” selbst machen wollen? Wie penetrant sie ihren eigenen Willen durchsetzen wollen?

Auch das ist von der Natur perfekt eingerichtet. Denn wenn die neue Generation nicht immer alles besser wüsste und ihr Leben nicht selbstbestimmt anpacken wollte, dann würden wir immer noch in Höhlen leben und mit Holzkeulen um uns schlagen. Dann gäbe es keine Evolution. Der Nachteil ist, das junge Menschen aus mangelnder Lebenserfahrung auch die Fehler ihrer Eltern wiederholen. Sie ziehen in jedem Jahrhundert erneut für ihre politisch indoktrinierten Ideale in den Krieg und hassen die vorangegangene Generation für deren Fehler – die aber oft aus schierer Notwendigkeit begangen wurden.

Neue Dinge, Beziehungen, Beschäftigungen, Hobbys auszuprobieren ist eine gute Idee und diese dann wieder loszulassen ist auch in Ordnung. Du musst nicht dein ganzes Leben mit einem Menschen zusammensein oder die selbe Arbeit über Jahrzehnte machen.

Es ist auch völlig ok, wenn du die engen Konzepte deiner Mitmenschen hinterfragst und vielleicht auch ins Wanken bringst. All das geschieht immer auf gegenseitige Einladung und es gibt auch auf diesem Gebiet keine Fehler. Wenn du selbst verletzt wirst, dann schau bitte nach, warum es gerade weh tut und wie du diese Situation in dein Leben gezogen hast. Wenn du dabei ehrlich bist, dann wirst immer ein Gedankenmuster finden, welches genau dazu geführt hat, das ein anderer Mensch deine wunden Punkte berührt hat.

Und wenn du es dann schaffst deinen sogenannten Peiniger als deinen Befreier zu sehen, wenn du erkennst, dass dein eigener Geistesinhalt genau diese Situation heraufbeschworen hat, dann wirst du auch diesen Menschen als richtig und wertvoll und fehlerlos ansehen und das ist Liebe und Vergebung in reinster Form.

Wenn du das schaffst, dann hast dich damit selbst ein weiteres Stück geheilt und geliebt. Und du wirst dich selbst auf genau diesem Gebiet nie wieder schuldig und fehlerhaft ansehen.

Der einzige Umweg, der unser Leben ausbremsen und beschwerlich machen kann, ist das Unterdrücken und Ablehnen der eigenen Gefühle. Wenn wir das tun, dann schippern wir wie ein Schiff ohne Steuer auf weiter See und es kann ein Weilchen dauern, bis wir wieder an Land getrieben werden.

Aber auch das ist kein Fehler, sondern lediglich eine schmerzhafte Erfahrung. Währenddessen hat man Zeit zu sich selbst zu finden und vieles zu lernen. Jemand, der lange nicht auf seine Gefühle gehört hat, wird es später sehr gewissenhaft tun, wenn er sie wiederentdeckt hat und deren wahren Wert erkannt hat.

Wahrscheinlich stimmst du mir nun zu, das du ein prächtiges, großartiges Wesen bist, voller Kraft und eigener Ideen und das du diese ausleben darfst, egal was andere darüber denken. Du kannst eigentlich immer nur alles richtig machen, weil aus jedem Konflikt und jedem scheinbaren Fehler eine neue Lösung geboren wird, die du dann freudig annehmen kannst. Natürlich sollte man sich bei seinen Abenteuern an die Moral und die Gesetze des Landes halten, in dem man lebt, sofern es das eigene Gewissen erlaubt.

Du bist richtig, genauso wie du bist. Und das ganze Universum ist froh, dass es dich gibt und dass du diese Welt mit deiner ganz eigenen Art, deinen persönlichen Wünschen und Gedanken und Taten bereicherst. Ohne dich würde dieser Welt etwas sehr wichtiges fehlen, selbst wenn du scheinbar unwürdig, arbeitslos, einsam, krank und bettelarm bist.

Warum ist das so?

Weil du so viel mehr bist, als dein kleiner Körper mit deiner Persönlichkeit. In Wirklichkeit bist du das ewige und grenzenlose Bewusstsein, in welchem dieser Traum des Lebens auftaucht. Du bist also selbst der Schöpfer deiner Realität und deshalb steht dein Wert auch völlig außer Frage.

Vielleicht gibt es noch ein paar begrenzende Gedanken loszulassen bevor du das in aller Tiefe annehmen kannst. Der beste Weg einen Gedanken loszuwerden, ist natürlich ihn nicht mehr zu denken. Dafür gibt es verschiedene Wege.

NICHT DENKEN – Der Weg der stillen Meditation. Für aktive Menschen ein schwerer Weg, weil sie hier auf die Erde gekommen sind, um schöpferisch tätig zu sein und neue Welten zu erschaffen. Für Menschen, denen innere Stille leicht fällt, ein sehr angenehmer Weg, der sie in die wertungsfreie Stille ihres wahren Seins eintauchen lässt.

KEINE DROGEN – Ich empfehle die Verwendung von bewusstseinsverändernden Substanzen nicht, weil sie nicht wirklich notwendig sind. Und trotzdem ist es seit Menschengedenken üblich, Gedanken und vor allem den inneren Kritiker mit Drogen, Tabletten, Alkohol und Nikotin abzumildern oder ganz abzuschießen, was in meinen Augen keine gute oder dauerhafte Lösung ist. Je nach Dosis und Wahl der Droge kann das erfolgreich sein oder in einer Psychose enden. Natürlich gibt es auch den positiven Weg der Psychodelika, aber er ist auch nicht ohne Gefahren und nur für fortgeschrittene Sucher sinnvoll.

POSITIV DENKEN – Das heisst, man ersetzt schmerzhafte, unwahre Gedanken durch positive Gedanken. Auch das hat seine Grenzen, denn es wirkt nur, wenn wir auf allen Ebenen an die Wahrheit der positiven Gedanken glauben und diese nicht wie ein Trostpflaster auf unseren inneren Widerstände pappen. Es kann auch sehr schwierig sein, weil wir die negativen Gedanken so lange praktiziert haben, das sie zu einem Teil des eigenen Selbst geworden sind. Wenn wir es aber schaffen daran zu glauben und dann werden die ersten Beweise im eigenen Leben auftauchen und ziemlich bald wird die neue Wahrheit in allen Zellen bewusst werden.

MEDITATION IN DEINEN SELBSTWERT

Sich wertvoll fühlen zu fühlen ist im Grunde etwas ganz natürliches. Jeder Mensch weiss in den Tiefen seiner Seele, das er absolut wertvoll ist, einfach weil er ein ewiges, lichtvolles, heil(ig)es Bewusstsein ist, das eine kurze Reise in den Traum des Lebens unternimmt. Wenn dieses Bewusstsein des inneren Wertes irgendwann im Leben verloren gehen sollte, dann liegt das meist an widrigen Lebensumständen, traumatisierenden Erfahrungen und fehlender liebevoller Zuwendung in den Zeiten der Kindheit, in der unsere tiefsten Programmierungen stattfinden.

Ein Mensch, der tief in sich das Gefühl hat nicht wertvoll zu sein, wird immer versuchen sich seine Liebe und Zuwendung zu verdienen. Wenn er extrovertiert ist, wird nach Macht und Reichtum streben. Er wird kämpfen, regieren und manipulieren, um die fehlende innere Liebe sich im außen zu ergattern. Das Ergebnis ist das Leid dieser Welt, die Kriege und die Zerstörung der Natur. Wenn er introvertiert ist wird er versuchen nicht aufzufallen und keine Fehler zu machen. Er wird ein Perfektionist werden und sich sehr um sein Aussehen und Ansehen sorgen, weil er glaubt, so wie er ist nicht wirklich liebenswert zu sein.

Lass uns deshalb gemeinsam mit dieser Meditation in das Gefühl des inneren Wertes gehen um die liebende Funktion im Leben einzunehmen, für die wir hier sind. Sage dir jetzt:

Ich bin wertvoll.

Was heisst es denn eigentlich wertvoll zu sein? Kannst du auch wertvoll sein, wenn du nichts tust, und scheinbar gerade nichts produktiv beiträgst, zum Wohlergehen der anderen? Kannst du auch wertvoll sein, als Kind, welches einfach nur spielt, als Erwachsener, der einfach nur fühlt, atmet und denkt, oder als alter Mensch, der einfach nur in der Sonne sitzt?

Ja, das kannst du. Gerade wenn du einfach nur da bist und alles so sein lässt wie es ist – gerade dann wirst du zum Kanal für deine höchste Präsenz und Weisheit, für deine innere Liebe und Freude, die durch dich fließen will. Gerade dann erfüllst du deine wahre Bestimmung. Sage dir:

Ich bin wertvoll, auch wenn ich nichts tue.

Doch was wäre, wenn alle Menschen nur noch herumsitzen würden und nichts tun würden? Wie soll die Welt dann funktionieren? Sind solche Menschen nicht wertlos für die Gesellschaft?

Nein, das sind sie nicht. Nicht im geringsten. Wir alle, du und ich, sind grossartige, geistige Wesen und werden ebenso grossartige Impulse bekommen, wenn wir uns hier und jetzt der inneren Verbindung mit uns selbst hingeben. Die Impulse, die aus der Stille und Verbundenheit kommen, haben eine ganz besondere Qualität und werden unseren Wert in der Welt sichtbar machen. Ohne Anstrengung und Kraftakte. Alles wird sich so fügen, das sich unsere schönsten Gaben mühelos entfalten können. Die Voraussetzung ist zu wissen:

Ich bin wertvoll.

Dein Wert ist durch deine kostbare, lichtvolle, wunderschöne Seele bestimmt, die nur darauf wartet sich in deinem Leben ausdrücken zu dürfen. Du bist absolut wertvoll, genau so wie du bist. Wenn das andere nicht sehen können, ist das deren Problem, nicht deins. Du bist bereits wertvoll und kannst dich jetzt entspannen. Lass allen Kampf los, mit dem du dir Liebe und Zuwendung sichern wolltest. Lass alle Mühe los, mit der du wichtig und bedeutsam sein wolltest. Du bist bereits wertvoll und wichtig, weil deine Seele ein Teil der Quelle ist, und diese vollständig macht. Du bist also nicht nur wichtig und wertvoll – du bist ein unverzichtbarer Teil des Ganzen, ein Teil des Geistes aus der dieses Universum und alles darüber hinaus besteht. Sage und wisse deshalb:

Ich bin wertvoll. Ich bin in Liebe mit mir und meinem Leben.

In diesem freien Raum deines Seins kommen dir grossartige Gedanken, von einer neuen Welt, in der immer mehr Menschen nach innen schauen und aus ihrer innewohnenden Liebe heraus handeln und nicht aus Zwängen und aus Notdurft heraus. Du siehst eine Welt, in der alle Gefühle erlaubt sind und in der sich jeder Mensch ausprobieren darf, sofern er niemandem wehtut. Eine Welt in der es endlos viele Chancen gibt.

Du erkennst jetzt auch, wie du selbst dazu beitragen kann. Du wirst zu einem lebenden Beispiel des Erlaubens werden und anderen Menschen nicht mehr in ihr Leben hineinreden. Du lässt jeden Menschen seine eigenen Erfahrungen machen und gibst deine Erkenntnisse weiter, indem du sie vorlebst und denjenigen Menschen davon berichtest, die dafür offen sind.

Wenn du wütend wirst, weil du dich verletzt fühlst, dann schaust du zuerst nach innen, um zu sehen, was da in dir berührt wurde. Du erkennst, dass es deine eigenen wunden Punkte sind und das niemand im außen etwas falsch macht. Du erkennst, das es kein richtig und falsch gibt, sondern nur deine persönlichen Vorlieben, die sich aus deinem eigenen Leben herauskristallisiert haben. Sage dir noch einmal:

Ich bin wertvoll, egal was im aussen passiert.

Entspanne dich in dem Bewusstsein deines inneren Wertes. Du bist wertvoll und wichtig. Du bist eine leuchtende Seele die ihr wertvolles Sein in diese Welt strahlt. Du bist so wertvoll, dass nichts in dieser Welt dir irgendetwas hinzufügen könnte.

Prinzipien der Liebe

Kapitelübersicht

Hier findest du eine Übersicht der Kapitel des Buches mit einem kurzem Exzerpt. Wenn du weiterlesen möchtest, dann trage dich in meinen Newsletter ein, wo du als erstes die Vorab-Version „PRINZIPIEN DER LIEBE“ erhältst.

weiterlesen
ALLEINSEIN 

All-ein-sein ist unser natürlicher Zustand als Seele. In Wirklichkeit gibt es nur EIN endloses, ewiges Bewusstsein, welches immer in diesem Jetzt-Moment existiert. Dieses Bewusstsein wollte sich selbst erfahren und hat sich in endlos viele Teile aufgespalten, die aber auf einer tieferen Ebene immer noch eins sind…

ANNEHMEN 

Die schönen Dinge im Leben anzunehmen ist relativ einfach und beglückend, obwohl auch das nicht jeder kann. Ich nehme einfach mal an, dass du dir diese Fähigkeit aus Kindheitstagen bewahrt hast und möchte bei diesem Liebes-Prinzip auf das Annehmen der Kehrseite der Medaille eingehen, welche Schmerz heißt…

BEGLEITUNG

Liebe wird in Beziehungen gelebt. Idealerweise sind das Beziehungen auf Augenhöhe, in der beide Partner sich gegenseitig würdigen, achten und schätzen. Wie gesagt, das wäre das Ideal. Da die meisten Menschen nur in einem sehr losen Kontakt mit ihrer Seele und in einem sehr engen Kontakt mit ihrem Ego sind, haben sie keine gleichwertigen Beziehungen, sondern geben ihre Macht entweder an einen Führer ab oder führen selbst andere Menschen…

BEREITSCHAFT

Liebe in Beziehung zu leben erfordert Bereitschaft. Die Bereitschaft das Herz zu öffnen, sich selbst dem anderen zu zeigen und auch durch schwierige Phasen gemeinsam durchzugehen. Liebevolle Paarbeziehungen sind nicht immer einfach. In Beziehung begegnen wir vielen Aspekten unseres Unterbewusstseins, die wir bisher lieber nicht sehen wollten und verdrängt haben…

BEZIEHUNGSRAUM 

Die Paarbeziehung zwischen zwei Menschen ist wie ein eigenes Wesen. Sie hat einen eigenen Charakter, ein bestimmtes Ziel und sie nimmt einen Raum ein, der weiter oder enger sein kann. Diese 3 Eigenschaften – Charakter, Ziel und Raum sind eng miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig…

DANKBARKEIT 

Dankbarkeit führt dich zur Wahrnehmung deiner inneren Schönheit. Das, wofür du im Außen dankbar bist, hast du bereits als Potential in dir. Dankbarkeit lässt dich das schöne im Außen wahrnehmen und spiegelt dir damit deine inneren Qualitäten. Wenn du dankbar bist, dann gibst du dir das Geschenk von reiner Liebe…

DISTANZIERUNG

Obwohl wir auf geistiger Ebene eins und verbunden mit allem sind, braucht es auf menschlicher Ebene viel Achtsamkeit und Abgrenzung. Wir haben uns eine Welt kreiert, in der es Sucht, Krieg, Gier, Macht, Unterdrückung, Ausbeutung, Qual, Mangel, Krankheit und 1000 andere bedrohliche Sachen gibt. In dieser Welt überlebt unser Körper nicht lange, wenn wir uns nicht von Menschen, Pflanzen und Tieren abgrenzen, die uns nicht gut tun…

DROGEN

Bewusstseinsverändernde Substanzen sind seit Millionen von Jahren Teil unseres Lebens. Einige werden in unserem eigenen Körper erzeugt, wie zum Beispiel DMT, welches bei der Verankerung und Ablösung der Seele zu Geburt und Tod ein große Rolle spielt. Oder Melatonin, welches uns schläfrig macht und Träume einleitet, oder Serotonin, welches uns lebendig und glücklich fühlen lässt…

EHE

Ehe ist das Versprechen ein Leben lang das Gute, das Schöne und das Heilige in sich selbst und im Partner zu sehen. Diese Sichtweise ist weder leicht zu bewahren, noch ist sie natürlich. Sie ist auf eine gewisse Weise übermenschlich und göttlich, denn sie geht über die physische Wahrnehmung hinaus. Es ist die Sichtweise der Seele…

EHRLICHKEIT 

Ehrlichkeit ist die Basis einer jeden Beziehung. Da wir Beziehungswesen sind, die zu allem im Leben eine Beziehung haben, ist Ehrlichkeit die Basis unseres Lebens. Ohne sie kann es kein Vertrauen geben. Am wichtigsten wird Ehrlichkeit genau bei den Sachen, die unangenehm und peinlich sind…

EINLADEN  

Wenn du etwas in deinem Leben einladen willst, was bis jetzt noch nicht da ist, dann reicht es aus, darum zu bitten und dich innerlich darauf einzustellen. Durch diese innere Ausrichtung auf das gewünschte schaffst du Raum, damit der geladene Gast sich einfinden kann…

ENTSCHEIDUNG

Liebe ist ein Entscheidung, die du jetzt treffen kannst. In diesem Moment. Du hast die Wahl, ob du ihren Prinzipien folgst oder nicht. Du hast auch die Wahl, ob dir eine Minute später wieder ein anderer Gedanke wichtiger ist…

ENTSPANNUNG 

Du kennst bestimmt selbst das Gefühl gestresst und im Zeitmangel zu sein. Du hetzt von einer Aufgabe zur nächsten, musst arbeiten, aufräumen, die Familie versorgen, Papierkram erledigen, Essen kochen und sollst dann auch noch Qualitätszeit mit Partner und Kindern verbringen. Ist es dir in einem derart überforderten Zustand möglich, Liebe zu empfinden? Natürlich nicht, denn es fehlt Zeit zur Entspannung und nur im entspannten Zustand kann Liebe fließen…

ENTWICKLUNG 

Als Mensch sind wir ein Leben lang in Entwicklung. Wir ent-wickeln unsere seelischen Potentiale und werden immer mehr zu den liebenden, gebenden, verstehenden und annehmenden Wesen die wir sein können und als Seele auch schon sind…

ERWACHEN

Eines der wichtigsten Grundprinzipien der Liebe ist Einheit. Erwachen ist das direkte Gewahrsein dieser Einheit und das Aufgehen darin. Auf seelisch-geistiger Ebene gibt es keine Trennung und alles ist aufs Engste miteinander verbunden. 

FOKUS

Bewusster Fokus ist die größte und eigentlich auch einzige Kraft, die wir in unserem Leben nutzen können um die Freude, Kreativität und Liebe unseres Seins im Leben auszudrücken und damit erfahrbar zu machen. Unser Bewusstsein ist wie ein Taschenlampe, die ganz hell auf etwas bestimmtes strahlen kann oder etwas dunkler einen großen Raum beleuchtet…

FREIHEIT

Leben spielt sich in Beziehung ab. Wir sind mit allem was uns begegnet in einer Beziehung: Seele zu Mensch, Mensch zu Umwelt, Mensch zu Mensch, Mensch zu Tier, Mensch zu Pflanze und heutzutage auch noch Mensch zu Geld und Mensch zu Technik. All diese Beziehungen können von Liebe und Freiheit geprägt sein oder von Abhängigkeit und Leidenschaft…

FRIEDEN

Frieden ist ein Luxus, den nicht jeder Mensch auf dieser Erde hat. Es gibt nach wie vor Individuen, die aus Habgier, Machtlust und Rücksichtslosigkeit Kriege anzetteln. Ebenso gibt auch immer große Gruppen von Menschen, die aus Ignoranz und Ideologie diese Kriege unterstützen. Doch nicht nur im großen Stil, kann Krieg den Frieden überschatten. 

FÜHLEN

Liebe erwächst aus annehmendem Fühlen dessen was ist. In kleinen Kindern und in Liebenden ist offenes Fühlen die dominante Umgangsweise mit den Eindrücken der Welt. Deshalb sind sie entweder in glücklicher Liebe oder im verletzten Schmerz. Letzteren lassen sie weinend los, was relativ schnell geht und sie wieder in ihren natürlich glücklichen, fühlenden Zustand bringt.

GEFÜHLE

Gefühle haben, wie alles in der Welt, eine natürliche Ordnung. Sie sind wie ein Leiter angeordnet, auf welcher wir von der tiefsten Depression bis in die höchste Ekstase auf- und absteigen können – wenn wir wissen wie das geht. Für die meisten Menschen aber, sind Gefühle eher wie das Wetter…

GEMEINSCHAFT

Liebe ist die Grundlage und das Resultat von Vereinigung in Gemeinschaft. Angst ist das Resultat und die Ursache von Trennung und Abgrenzung. Wie fatal sich letzteres auf uns Menschen auswirkt haben wir in der COVID Krise sehen können. Auch alle Kriege, Unterdrückung und Welthunger entstehen aus Angst heraus. Angst macht uns rücksichtslos und egoistisch. Liebevolle Gemeinschaft bewirkt genau das Gegenteil…

GLEICHWERT

Liebe entsteht aus der Verbindung zweier Seelen, die sich als Eins erkennen. Da wir nur selten diese echte Liebe auf Seelen-/Augenhöhe leben, sind unsere Beziehungen meist nicht von Gleichwert in hoher Schwingung geprägt. Im Gegenteil, wir verbringen die meiste Zeit unseres Leben in einem Handel. Wieviel gebe ich? Wieviel bekomme ich zurück? Was brauche ich?…

GOTT 

Das allumfassende, geeinte Ursprungsbewusstsein, von dem wir alle ein Teil sind, wird in unserem Kulturkreis Gott genannt. Der Quelle einen Namen zu geben ist schwierig, da wir alle möglichen Assoziationen mit diesem Wort haben. Auch entfernt uns das Wort „Gott“ von der eigentlichen Erfahrung…

HEILSEIN

Die Heilung des Geistes ist ein Prozess des Erinnerns und Vergessens. Wenn wir uns an unser wirkliches, fröhliches, enthusiastisches, unbeschwertes inneres Selbst erinnern, welches aufgrund seiner Leichtigkeit und Gefühlsintensität auch als das „Innere Kind“ bezeichnet wird, dann sind wir mit dem ewig heilen Teil unseres Geistes verbunden…

HINGABE

Das eigene Herz bewusst für die Dimension der Liebe zu öffnen ist Hingabe in ihrer höchsten Form. Diese Art der Hingabe ist in unserer modernen Welt selten geworden, da wir uns sehr auf die Kultivierung unseres Verstandes spezialisiert haben. Unser Verstand kann uns zwar in der Welt weit bringen…

INTEGRATION

Die menschliche Psyche ist eine Ansammlung verschiedenster Verhaltensmuster, Lebenseinstellungen, Gedanken und Überlebensstrategien. Wir sind sehr vertraut mit unserer eigenen Psyche, unserem Charakter und halten oft unser eigenes Sein für das einzige wahre und stimmige. Doch wenn wir in die Welt schauen, sehen wir, dass es noch sehr viele andere Spielarten des Lebens gibt…

JETZT

Wir Menschen sind so sehr an Zeit mit Vergangenheit und Zukunft gewöhnt, dass wir die meiste Zeit völlig vergessen, dass es immer nur das Jetzt gibt. Die Gegenwart, also dieser Moment, genau jetzt, ist aber in Wirklichkeit die einzige Zeit, die wir je erfahren können…

KREATIVITÄT

Kunst ist der kreative Ausdruck von Gefühlen und Gedanken. Jeder Mensch der sein Innerstes, seine Träume, seine Wünsche und Visionen kunstvoll ausdrückt und mit Freude kreativ Neues erschafft, kann sich Künstler nennen, wenn er das mag. Kunst ist weder etwas besonderes, noch etwas seltenes. Ein freudvolles Leben zu haben und glückliche Beziehungen zu führen ist ein kreativer Akt…

LEIDENSCHAFT 

Leidenschaft ist die Energie, welche hinter deinen liebevollen Worten und Taten steht. Ohne Leidenschaft, bleibt alles was du denkst, sagst und tust im Bereich von Mittelmäßigkeit und macht weder dir noch anderen wirklich Spaß. Leidenschaft entsteht durch das Bewusstsein, das du und dein leidenschaftlicher Selbstausdruck in Wirklichkeit ein und dieselbe Grundlage haben…

LOSLASSEN  

Loslassen ist immer dann die liebevollste Lösung, wenn wir Raum für etwas neues brauchen oder wenn sich etwas aus unserem Leben verabschiedet und wir es nicht aufhalten können. Sei es die jugendliche Haut, die letzten Haare, die ausziehenden Kinder, das Gerümpel im Keller, die erwachsenen Kinder, die langweilige Arbeit, den Expartner…

MACHT

Wir Menschen sind die mächtigsten Wesen dieses Planeten. Intelligenz hat uns die Macht gegeben, uns von der Natur abzutrennen und sie uns untertan zu machen. Liebe gibt uns die Macht, im Einklang mit allen Wesen dieses Planeten zu leben und die natürliche Ordnung zu bewahren. Wir alle haben die Macht zu wählen, mit welchen Prioritäten und Idealen wir durch Leben gehen. 

MITGEFÜHL

Mitgefühl ist ein Akt der Liebe. Es ist das Einfühlen in die seelische Welt eines anderen Wesens, in seine Freude und sein Leid. Mitgefühl bringt uns einander näher. Diese Nähe, bis hin zum Einswerden, erweckt die Liebe in uns, wie alles, was uns einander näher bringt. Leider wird uns das Mitfühlen mit den Wesen, die unser Mitgefühl am meisten brauchen, größtenteils sehr traurig machen…

REIFE 

Gefühle haben eine große Bedeutung, wenn es um innere Reife geht. Besonders hilfreich sind dabei die äußerst unangenehmen Gefühle Neid und Eifersucht, weil sie uns mit einem Tritt in den Hintern in unser wahres Potential stoßen. Neid und Eifersucht zeigen dir, das es etwas gibt, was du gerne hättest oder sein willst, wofür du aber noch wachsen und reifen musst…

RESONANZ

Resonanz ist ein Grundprinzip dieses Universums. Wenn zwei Wesen oder Objekte in einer ähnlichen Frequenz schwingen, dann wird sich diese Schwingung aufgrund von Resonanz mit der Zeit angleichen. Wenn sie sehr verschieden schwingen, dann erzeugt das Dissonanz und Reibung. Etwas Reibung und Dissonanz empfinden wir im Leben und in Beziehungen bereichernd…

SANFTMUT

Sanft zu sein in einer Welt des Horrors von Umweltzerstörung, Tiermissbrauch, Krieg und drohender Vernichtung des Planeten braucht in der Tat viel Mut! Sanftmut bedeutet, mit der Natur, mit Tieren, Pflanzen und Menschen in Harmonie zu sein und diesen keinen Schmerz zuzufügen. Das ist heutzutage schwierig, da wir unser Essen nicht mehr selbst im eigenen Garten anbauen und mit unserem Lebensstil oft ungeahnten Schaden in fernen Regionen der Welt anrichten…

SEIN 

Die Frage: WER BIN ICH? bewegt jeden Menschen, der ein Interesse an innerem Wachstum und Bewusstsein hat. Die Antwort auf diese Frage definiert den eigenen Standpunkt im Leben. Als Mensch können wir selbst entscheiden, wer wir sind und was wir im Leben verwirklichen wollen…

SEELE

Als Mensch sind wir multidimensionale Wesen. Zum einen sind wir dieser Körper, der geboren wird, für eine kurze Zeit lebt, um dann wieder zu vergehen. Zum anderen sind wir eine unsterbliche Seele, die aufs engste mit der Ganzheit des Seins verbunden ist…

SELBSTWERT

Das du wertvoll bist, ist eine Tatsache, weil du ein göttliches Wesen bist. Das heißt, du bist ein Teil des Ursprungsbewusstseins, welches in sich selbst dieses Universum erträumt, mit allen Wesen, Planeten und Sonnen. Du bist in Wirklichkeit unendlich, zeitlos, ewig. Und so sind es alle Wesen und Dinge, die du in deinem Leben siehst. Dein Wert ist in deinem Sein festgelegt, welches Liebe ist…

SEXUALITÄT

Sexualität ist wichtig für eine erfüllenden Paarbeziehung. Wenn der Sex nicht stimmt, dann können wir unsere Beziehung zwar noch über Jahre freundschaftlich und auch sehr liebevoll am Laufen halten, aber wir werden dabei permanent das Gefühl haben, dass etwas fehlt. Leidenschaft, Ekstase, berauschende Körperenergie – das ist genau das, was dann fehlt…

SEELENSCHAU

Selbsterkenntnis geschieht durch das bewusste schauen auf die Seele eines Wesens. Wenn du es wirklich schaffst die tiefste Essenz in einem (scheinbar) anderen Wesen zu sehen, dann erkennst du das formlose, göttliche, grenzenlose, ewige leuchtende, transparente SELBST welches dein Gegenüber ist. Und du bemerkst auch, das du genau schön und wertvoll und ewig bist…

SELBSTLIEBE

Stell dir vor die Welt ist ein Traum. Alles was hier erscheint, alles was du siehst, alle Menschen, die Natur, der Kosmos, dein eigener Körper, deine Beziehungen – all das ist ein Traum der in deinem Geist stattfindet. Wäre dann nicht alles in deiner Welt auch dein eigenes Selbst? So wie im nächtlichen Traum, in dem ganz offensichtlich auch alles von dir erträumt ist und somit Teil von dir…

STILLE  

Liebe braucht, neben dem aktiven Austausch im Leben, immer wieder Phasen von Nichts-Tun und Stille. In diesem inneren Freiraum kann sich der Körper entspannen und das Herz vertrauensvoll öffnen. Unser Leben als Mensch verläuft in Zyklen. Wachsen, Gedeihen, Erblühen, Rückzug und Stille…

TANZEN 

Das Leben selbst ist ein Tanz von Energie und Bewusstsein. Indem wir unseren Körper in Resonanz zur Musik bewegen, werden wir eins mit der Schwingung, welche die Basis unseres gesamtes Universums ist. Tanzen entspannt und bringt unterdrückte Gefühle und Gedanken an die Oberfläche, wo sie bewusst wahrgenommen können…

URTEILSFREI

Urteilsfrei zu sein, ist nicht nur absolut unabdingbar, wenn du lieben willst, es ist sogar die einzige Möglichkeit authentisch durchs Leben zu gehen. Als Seelenmensch sind wir nur dann authentisch, wenn wir lieben, weil das die ursprüngliche Intention unserer Seele ist. Jegliches Urteil ist eine kurzsichtige Illusion, weil wir eine Situation nie im ganzen überschauen und deshalb nie wirklich beurteilen können…

VEGANISMUS 

Alles ist in diesem Universum aufs engste verbunden. Unsere Realität ist ein Hologramm. Was wir denken, sprechen und tun, hat Einfluss auf alle anderen Ebenen des Lebens. Wenn wir sanft und liebevoll zu den Wesen dieser Welt sind, dann wird die Welt uns diese Eigenschaften reflektieren.

VERGEBUNG

Vergebung ist das Loslassen innerer Widerstände gegen das Verhalten anderer Menschen. In unserem Leben kommt es immer wieder vor, dass wir Schmerz erfahren, durch die Worte und Taten anderer. Meist ist das gar nicht der Wille des „Täters“, sondern nur ein Nebeneffekt des gelebten Lebens. Wir alle haben Interessen, die den Interessen anderer widersprechen…

VERSTÄNDNIS 

Bedingungslose Liebe erzeugt automatisch ein tiefes Wissen und Verständnis der Welt, weil Liebe und Erkenntnis eins sind. In unseren menschlichen Beziehungen ist es eher andersherum: Da braucht es viel Verständnis, Kommunikation und Lebenserfahrung um in der Liebe zu bleiben. 

VOLLKOMMENHEIT  

Vollkommenheit ist etwas, nach dem manche Menschen streben und vor dem andere sich fürchten. Etwas in die Vollkommenheit zu bringen, bedeutet einen Zyklus abzuschließen und wer weiß, was danach kommt? Vielleicht Langeweile oder noch größere Ziele oder sogar der Tod?…

WEITE

Liebe ist von Natur aus immer frei und weit. Wenn wir versuchen der Liebe Ketten anzulegen, geht sie genau schnell, wie sie vorher gekommen ist. Gerade in Beziehungen gehen wir mit der Liebe oft schändlich um. Wir begrenzen sie auf den einen geliebten Partner und vergessen alle anderen Teile unseres Selbst ebenso zu lieben. Das baut natürlich große Ansprüche auf…

ZEIT   

Zeit ist die Dimension der Liebe, in der unser Leben stattfindet. Zeit macht die verschiedenen Bilder unseres Lebensfilmes nacheinander erfahrbar. In unserem ewigen Bewusst-Sein lassen wir diese Bilder wie in einem Film nacheinander auftauchen und erschaffen somit unsere Realität…

Alleinsein

Ich erfahre Liebe im all-einen, seelischen Verbundensein.

All-ein-sein ist unser natürlicher Zustand als Seele. In Wirklichkeit sind wir ALL-EINS, also ein endloses, ewiges Bewusstsein, welches immer in diesem Jetzt-Moment existiert. Dieses Bewusstsein wollte sich selbst erfahren und hat sich in endlos viele Teile aufgespalten, die aber in einer anderen Dimension immer noch eins sind. Wir können als Seele in diese Dimension der Liebe eintauchen, indem wir uns an unser ursprünglich glückliches Sein erinnern und alle Ideen loslassen, die dem im Wege stehen.

Zugegeben, das ist alles andere als einfach, da wir ein Leben lang gelernt haben, das wir dieser Körper sind, mit diesem Namen und diesem Gesicht. Aber gerade im Alleinsein wird Verbindung möglich, weil wir dort ganz ungestört von sozialen Einflüssen sind. Im All-Ein-Sein gibt es nur dich und die Einheit, unabhängig von Schönheit, Reichtum, Ruhm und Ehre. Im direkten Kontakt mit dir selbst zeigt sich, wie offen dein Herz ist und wie offen du fühlen kannst.

weiterlesen

Ich selbst hatte in meinem Leben zwei längere Phasen des Alleinseins. Die erste Phase war in meiner Pubertät und sie war eher unfreiwillig und schmerzhaft. Für mich war das soziale Zusammensein mit Menschen, vor allem mit dem weiblichen Geschlecht, damals sehr schwierig. Ich war ziemlich introvertiert und konnte meine Liebe nicht ausdrücken. Schon gar nicht mit Worten. Nachdem ich über Jahre  alle Verehrerinnen, die ich toll fand, mit  meiner indifferenten Art vergrault hatte, kam ich dann mit einer sehr mütterlichen Frau zusammen und wir lebten wie für 5 Jahre wie ein Ehepaar. Die Angst vor dem Alleinseins hielt mich länger in der Beziehung, als gesund gewesen wäre. Damals fand ich eine suboptimale Beziehung immer noch besser, als das Alleinsein, da ich nur einen rudimentären Zugang zu meinen Gefühlen und meiner Seele hatte.

Das hat sich in den Jahren darauf durch Meditation und Bewusstwerdung geändert. Doch erst 10 Jahre später und viele  spirituelle Erfahrungen reifer, hatte ich nach einer langen Beziehung das zweite mal die Gelegenheit, ein ganzes Jahr völlig allein zu sein. Am Anfang wurde ich stündlich, später täglich, von Wellen des Schmerzes überrollt. Der Verlust meiner 7 jährigen Beziehung, war einfach zu schmerzhaft für mich. Doch mit den Tränen befreite sich auch mein Herz immer mehr vom Schmerz meiner Kindheit und darunter lag ein Meer aus Liebe. Ich hatte täglich so viele ekstatische Liebeserfahrungen mit der Natur und dem Sein, das ich die Schönheit des All-Ein-Seins entdeckte.

Entscheidend war für mich das Erlauben des Schmerzes und das intensive Fühlen meiner inneren und äusseren Welt, ohne Ablenkung durch Menschen, Drogen, Arbeit und Medien.

Wenn wir uns nur als einsamen Körper-Mensch sehen, getrennt von allem was ist, dann wird sich Alleinsein sehr einsam anfühlen. Dann brauchen wir die  wärmende Liebe eines Partners oder Freundes, weil wir uns ohne diese, wie ein Fisch auf dem Trockenen fühlen. Dann sind wir abhängig von Beziehung und gerade dann werden uns immer wieder die Beziehungspartner davon laufen, weil wir in Wirklichkeit eine Beziehung mit unserer Angst haben.

Die Angst vor dem Alleinsein wird erst dann in den Hintergrund treten, wenn du die Freude des All-ein-seins entdeckt hast. Wenn du tief in deiner Seele und in jeder Zelle deines Körpers das Glück der Verbindung mit dem Urgrund des Seins erfährst, bleibt kein Raum für Einsamkeit. Dann wird auch deine Suche nach Liebe und Sicherheit im aussen unbedeutend.

Dann kannst du dich über archetypische Ängste erheben und dein Leben selbstbestimmt und freudig zelebrieren. Zumindest theoretisch. Für die meisten Menschen ist und bleibt Einsamkeit ein Thema und die Momente des ekstatischen All-ein-seins ein seltenes Vergnügen. Ich möchte dieses Thema etwas beleuchten und aufzeigen, warum der Übergang von Einsamkeit zum All-ein-sein nicht so einfach ist, wie spirituelle Konzepte es gerne darstellen.

Als Mensch sind wir von zwei emotionalen Grundrichtungen bestimmt: Angst und Freude. Angst ist eine Warnfunktion unseres psychisch-physischen Systems und hat sich evolutionär entwickelt, um unser Überleben bestmöglich zu sichern und uns von dem fernzuhalten, was uns schaden könnte. Freude hat den gleichen Ursprung, dient aber als Belohnungs-Instanz, um uns dorthin gehen zu lassen, wo es uns kurzfristig oder langfristig am besten geht. 

Die Angst vor dem Alleinsein ist eine archetypische Grundangst, sie hat logisch nachvollziehbare Gründe und sobald du diese kennst, wirst du diese Angst in dir selbst und in anderen besser annehmen können und entspannter durchs Leben gehen.

Lass uns also betrachten, woher die Angst vor dem Alleinsein kommt, was sie uns sagen will und wie wir sie konstruktiv nutzen können, um eine Balance zwischen Sicherheit und Romantik, Ferne und Nähe, Stabilität und Abenteuer zu finden.

Die Angst vor dem Alleinsein ist ein Körpergefühl. Sie hat sich über einen sehr langen Zeitraum entwickelt und war immer sehr sinnvoll. Über unsere gesamte menschliche Entwicklungsgeschichte hinweg, waren wir als Einzelperson sehr verletzlich und unser Überleben war direkt von dem Schutz einer Gruppe oder dem Zusammensein mit einem Beziehungspartner abhängig. Ähnlich wie ein Kind unbedingt seine Eltern braucht, haben wir über Jahrmillionen eine Gruppe und Beziehungspartner gebraucht, um als Person und als Familie überleben zu können und uns erfolgreich fortzupflanzen.

Nur in den letzten 50 Jahren ist die Angst vor dem Alleinsein etwas unverständlich geworden, weil wir in unserer modernen Gesellschaft scheinbar ganz gut alleine klar kommen. Ich sage absichtlich „scheinbar“, weil unsere Emanzipation und Autonomie sofort zusammenbrechen würde, sobald das Geldsystem, das Transportsystem oder einfach nur die Elektrizität unserer heutigen Technologiegesellschaft für einen Moment versagt.

In Krisensituationen gerät Liebe und Romantik nach wie vor sofort in den Hintergrund und all unsere archetypischen Gefühle, wie Eifersucht, Neid, Anhänglichkeit, Wut und Hass kommen zum Vorschein, um unser Überleben zu sichern. Wir sind als Gesellschaft und als Gruppe voneinander ebenso abhängig, wie wir es in unseren Paarbeziehungen sind. Und wenn auf dieser Abhängigkeits-Ebene etwas schief geht, dann springt sofort unser Ego an und will auf seine archaische Art helfen.

Wenn dein Partner dir also heftige negative Gefühle entgegenbringt, dich angreift oder verzweifelt ist, dann kannst du davon ausgehen, dass er seine Beziehung bedroht sieht und Angst hat. Vielleicht ist es Angst vor Vereinnahmung und Verletzung, vielleicht auch Angst vor  Trennung und Alleinsein.

Selbst autarke Menschen, die ziemlich gut und lange alleine sein können, entwickeln diese Angst im Laufe der Beziehung, weil sich durch das enge Zusammensein neue gemeinsame Werte bilden, die niemand so gerne wieder verlieren will. Diese Werte können eine Familie sein, körperliche Verbundenheit, seelische Einheit, gemeinsame Wohnung und Projekte, geteilter Alltag – kurz, eine Verflechtung auf allen Ebenen.

All das bricht bei einer Trennung auseinander und es breitet sich eine schmerzhafte Leere und Einsamkeit in dem Partner aus, der nicht in die Arme und das Bett eines neuen Partners fällt. Vor diesem leeren Alleinsein haben wir zurecht Angst, denn es ist für die menschliche Psyche nicht einfach, sich aus solch einem Scherbenhaufen wieder aufzurappeln, vor allem wenn dann noch die Unterstützung von Freunden, Eltern und Sippe fehlt.

Die Angst vor der Einsamkeit und dem Verlassen sein kann natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie kann sehr akut sein, wenn wir von der Fülle einer Beziehung in die Leere der Einsamkeit fallen. Sie kann unterschwellig sein, wenn wir noch eine Familie und gute Freunde im Rücken haben. Sie kann absolut unerträglich sein, wenn wir keinen Rückhalt haben. Und sie kann auch nicht vorhanden sein, wenn wir direkt von einer schmerzhaften Beziehung in eine neue Beziehung übergehen, mit einem scheinbar besseren Partner.

Warum ist der Schmerz des Alleinseins, also der Einsamkeit auch heute noch so stark, in einer Zeit, in der wir auch ohne Partner bestens überleben können?

Archaische Gefühle, Reflexe und Reaktionsweisen, die über Millionen Jahre genetisch programmiert wurden, ändern sich nicht über Nacht. Das kollektive Bewusstseinsfeld und die Genetik haben eine gewisse Trägheit, die absolut sinnvoll ist, denn Gefahren, die seit Anbeginn der Menschheit bestanden, können jederzeit wieder akut werden, sobald sich die äußeren Umstände ändern. Deshalb wartet unsere innere Intelligenz lieber ein paar Jahrhunderte, ob sich die Angst nicht doch wieder als überlebensnotwendig herausstellt.

Offensichtlich ist, das viele Menschen diese tiefe Angst vor Verlust und der Einsamkeit zur Zeit noch in sich tragen.

In der Kindheit bezieht sich diese Angst hauptsächlich auf die Eltern und die Gruppe in der wir sind. Viele Eltern und Erzieher nutzen die Ängste und Abhängigkeiten von Kindern aus, um sie unter Druck zu setzen und zu treuen Staatsbürgern erziehen. Nur wenige Kinder lassen sich von ihren Ängsten nicht beugen und stehen zu ihrer inneren Weisheit, auch wenn die Gruppe oder die Eltern mit Liebesentzug drohen und die Angst als Druckmittel benutzen.

Für die meisten Kinder ist die Angst vor dem Alleinsein aber unerträglich und bringt sie dazu, sich sozialen Normen anzupassen, egal wie absurd diese sind. Es macht sie zu den angepassten Robotern, aus denen unsere Gesellschaft zum Grossteil besteht. Wenn sie die Erziehungs- und Schulmaschinerie durchlaufen haben, sind sie ziemlich gefühlstaub. Falls doch noch Angst und Schmerz aufkommt, wird er mit Nikotin, Alkohol, Arbeit und Fernsehen unterdrückt.

Bis sie sich irgendwann im Leben auf eine Liebesbeziehung einlassen. Dann werden alle unterdrückten Gefühle wieder an die Oberfläche kommen. Wenn das Licht der Liebe in den dunklen Keller der Psyche scheint, wird nun mal alles sichtbar, was bisher verborgen war. Dann wird auch die Angst vor dem Alleinsein wieder aktiviert. Der Vorteil dieser Angst ist, dass sie beide Partner fest aneinander bindet und eine gewisse Bereitschaft erzeugt, auch schwierige Phasen miteinander durchzustehen.

Der Nachteil dieser Angst kann aber auch sein, dass beide Partner über Jahre in einer Paarbeziehung verweilen, der sie schon lange entwachsen sind oder die schlichtweg unerträglich ist.

Die Frage ist nun, wie äussert sich die Angst vor dem Alleinsein in deinem Leben und wie kannst du konstruktiv mit ihr umgehen?

BEZIEHUNGSANGST – Wenn du dich nach einer schmerzhaften Trennung immer wieder in kurzen Beziehungen wieder findest, die zu nichts führen, ausser ein wenig Abenteuer, Aufregung und Schmerz, dann solltest du dringend nach innen schauen und überprüfen, ob du nicht eine Beziehungsangst entwickelt hast. Vielleicht gibt es eine Stimme in dir, die sagt: “Ich will mich nie wieder so tief auf einen Menschen einlassen, weil das sowieso wieder schief geht und ich mich nach der Trennung einsamer fühle als je zuvor.”

Ich sehe es immer wieder in mir selbst und in anderen Menschen, dass diese Angst vor dem Absturz aus der Fülle einer Beziehung in das Alleinsein, der Hauptgrund für Bindungsängste ist. Viele kurze Beziehungen zu haben, ist heutzutage weit verbreitet, weil stabile Beziehungen nicht mehr überlebensnotwendig sind und wir uns diese Freiheit erlauben können. Ob das ein guter Weg ist, durchs Leben zu gehen, vor allem wenn Kinder im Spiel sind, bleibt hier dir Frage.

DISTANZ – Die Angst kann sich aber auch so äussern, dass du zwar einen Partner hast, dich aber nicht ganz auf ihn einlässt. Der Partner ist sozusagen nur eine Ablenkung von deinem Schmerz des Alleinseins. Auch das ist eine sehr verständliche Strategie, die meist sogar eine Weile funktioniert, wenn der andere Partner das Spiel mitspielt, weil du ihm immer wieder versicherst, dass du dich irgendwann auf ihn einlassen wirst.

Auch dieses Programm ist sehr schmerzhaft für dich und deinen Partner, weil das natürlich Programm unserer Seele tiefes Einlassen aufeinander ist. Einlassen führt zu Reife und Wachstum. Ablenkung führt zu mehr Leid und unbewusstem Siechtum.

UNVERBINDLICHKEIT – Du hast einen festen Partner, hältst dir aber noch Nebenpartner, für den Fall, dass dein fester Partner dich verlässt. Und für die Abwechslung. Das ist natürlich für dich eine reizvolle Variante, nur solltest du sicher gehen, dass dein Partner davon weiss und die gleichen Möglichkeiten hat. Wenn er das nicht hat und irgendwann herausfindet, dass du sein Vertrauen und seine Zuwendung heimlich missbrauchst, um dich sicher zu fühlen, dann wird das meist in einer Trennung enden.

In all diesen Fällen ist Kommunikation die Lösung. Wenn du dich ganz ehrlich mit deinen Ängsten vor Einsamkeit und Verlust zeigst, wirst du feststellen, dass dein Partner genau die gleichen Ängste hat, sie nur nicht so deutlich spürt, weil du ihm vielleicht mehr Sicherheit gibst. Oder umgekehrt. Ihr könnt gemeinsam erörtern, was ihr euch in eurer Beziehung wünscht, wie viel Raum zum All-Ein-Sein jeder braucht, um sich “Eins” mit dem “All” zu fühlen. 

7 FAKTOREN DIE ENTSPANNTES ALLEINSEIN FÖRDERN

1. Du hattest eine behütete Kindheit und hast dich schon immer sicher gefühlt, auch wenn niemand ganz nah bei dir war.

2. Du lebst in einem sicheren Land, in einer sicheren Stadt, wo du auch Nachts alleine durch die Strassen gehen kannst, bzw. auch alleine wohnen kannst, ohne überfallen zu werden. Ja, es gibt noch viele Ort auf der Welt, wo Sicherheit ein Luxus ist.

3. Du hast Freunde, die dich auch besuchen kommen, wenn du krank bist und für dich da sind, so dass du dich in schwierigen Situationen nicht alleine und hilflos fühlen musst.

4. Du hast eine Familie, die hinter dir steht und zu der du immer gehen kannst, wenn es mal brenzlich wird.

5. Du hast einen Liebespartner, mit dem du dich im Herzen verbunden fühlst und von dem du weisst, das er dich nicht mal ebenso verlässt oder fremdgeht.

6. Du hast einen Beruf, in dem du mit Menschen arbeitest, so das es sich sogar gut anfühlt, wenn du am Feierabend alleine ganz alleine sein kannst.

7. Du siehst dich als unsterbliche Seele, die von Gott gehalten ist und der sowieso nichts passieren kann, weil die Welt nur ein Traum in deinem Bewusstsein ist.

Desto mehr dieser Faktoren du in deinem Leben erfüllt siehst, desto leichter wird es dir fallen, dich einfach nur gut zu fühlen, wenn du alleine bist. Falls du ein spiritueller Mensch bist, kann Punkt 7 schon für dich ausreichen. um dich im Alleinsein ekstatisch gut zu fühlen.

Wenn du sehr im Leben verwurzelt bist und dir dein Körper mit all seiner Zerbrechlichkeit und Empfindsamkeit wichtig ist, dann werden auch die ersten 6 Punkte zu deiner Entspannung im Alleinsein beitragen.

Gerade in einer verbindlichen Paarbeziehung ist es sehr wichtig, über die Bedürfnisse bezüglich des Alleinseins und der Sicherheit zu sprechen. Am besten schon sehr bald, bevor Missverständnisse entstehen und dein Partner deine Wünsche nach Alleinsein, als Freibrief für Fremdgehen missversteht. Oder umgekehrt.

Gefühlte Sicherheit macht Alleinsein angenehm und zu einem Sprungbrett in die Einheit der Liebe. Wenn du es schaffst mit deinem Partner in Sicherheit leidenschaftlich deine Liebe und Sexualität zu leben, dann werdet ihr gemeinsam in das All-Ein-Sein eintauchen und die schönste Version des Mensch-Seins auf Erden realisieren. 

Auf einer tieferen Ebene sind wir ohnehin “Ein Herz und eine Seele”, warum diese Verbindung nicht auch im echten Leben zelebrieren?

Ängste haben ihre Berechtigung und vergehen am schnellsten, wenn wir sie ehrlich annehmen, darüber reden und nicht den stolzen Pseudo-Superhelden spielen, der die Beziehung auf Abstand hält oder gar nicht erst zulässt, weil er tief in sich Verlustängste trägt.

Tanz

Ich öffne Körper, Geist und Herz im Tanz des Lebens und der Liebe.

Das Leben selbst ist ein Tanz von Energie und Bewusstsein. Indem wir unseren Körper in Resonanz zur Musik bewegen, werden wir eins mit der Schwingung, welche die Basis unseres gesamten Universums ist. Tanzen entspannt und bringt unterdrückte Gefühle und Gedanken an die Oberfläche, wo sie bewusst wahrgenommen werden können. Tanzen reinigt das gesamte System, so das die Liebe der Seele wieder frei fliessen kann. Es ist sinnvoll täglich zu tanzen, um sich rein und durchlässig zu halten.

Für mich ist tanzen der beste Weg, um in eine gefühlte Verbindung mit der Quelle zu gelangen. Dazu kombiniere ich freies Tanzen mit Bewegungen aus dem Chi Gong und öffne meinen Geist für die Wahrheit. Das Resultat ist eine Ekstase, die mich jedes mal aufs neue erstaunt. Das Ergebnis ist bessere Intuition, ein Gefühl der Verbundenheit mit allem was mir im Leben begegnet. Das Herz ist offen, der Geist ist gereinigt und der Körper fühlt sich leicht und frei an. Liebe wird eine Seins-Erfahrung.

weiterlesen

Ich bringe dazu mit meinen Händen die Energie meine Aura intuitiv in Bewegung und in eine Öffnung. Durch die Kombination von Tanz mit der energetischen Öffnung der Aura, werden Blockaden gelöst und beseitigt, die mich zuvor von einer ganzkörperlichen Verschmelzung mit der Einheit und der Liebe abgehalten haben.

Während dieses offenen Zustandes sage ich mir innerlich Wahrheiten, wie:

Ich bin eins mit allem was ist…

Ich bin geliebt und ich liebe…

Mögen alle Wesen heil und glücklich sein…

Mein Licht ist das Licht der Welt…

Ich segne die Welt mit meiner Liebe…

Ich bin so heilig wie jedes andere Wesen…

Ich sehe das Ewige in allem worauf ich schaue…

Mein Geist ist also im Einklang mit dem Bewusstsein, in dem dieses Universum enthalten ist. Durch diese Resonanz, kombiniert mit der energetischen Befreiung des Tanzens, wird die ekstatische Essenz des Bewusstseins sehr deutlich.

Diese Technik hat einen kumulativen Effekt. Das Gefühl von Einheit und Ekstase wird jeden Tag stärker, bis es sich anfühlt, als würde ich mich jeden Moment in Licht und Liebe auflösen. Nun, das ist noch nicht geschehen, weil ich ja nicht umsonst hier auf Erden bin. Und weil das vielleicht auch gar nicht wirklich möglich ist 🙂

Wenn ich nach einigen Tagen dieser Praxis in einem dauerhaft offenen Zustand bin, dann ist das Tanzen nicht mehr zwingend notwendig, die innere Ausrichtung auf die Wahrheit und auf die Quelle sind dann ausreichend. Das Tanzen dient tatsächlich nur der energetischen Auflösung von geistigen Widerständen und emotionalen Blockaden, die sich im Körper manifestiert haben.

So kommt es, das beide Techniken, also das Tanzen und die Geistesarbeit für sich alleine nicht annähernd den durchschlagenden Erfolg haben, wie in Kombination. Zumindest für mich nicht, wenn ich nicht energetisch total offen bin.

Ich kenne Menschen, welche die körperliche Komponente des Tanzens nicht benutzen, allerdings sehe ich diese auch nicht die körperliche Ekstase der Einheit fühlen. Diese Menschen lassen ihren Geist die Einheit erinnern und vergessen die Körperidee einfach. Das könnte man als „Erwachen“ bezeichnen, in welchem der gesamte Traum von körperlichem Menschsein einfach verschwindet, wie der nächtliche Traum am Morgen. Mit der Tanzmethode ist es eher umgekehrt: die unbegrenzte Lebensenergie der Quelle wird im Traum dieser Welt realisiert, manifestiert sich in im Körper und beginnt in Raum und Zeit zu wirken. Ich persönlich ziehe letzteres vor.

Ich möchte dich ermutigen, deine Lieblingsmusik aufzulegen, dazu zu tanzen und dabei mit den Händen an den Stellen des Körpers befreiende Bewegungen zu machen, an denen du dich nicht total wohl fühlst. Wo du vielleicht eine Enge spürst, oder eine Verspannung hast. Wenn du bemerkst, dass Gefühle sich lösen, dann beginne, deine innere Wahrheit in deinem Geist mit Worten und Gedanken auszudrücken. Dir also zu sagen, dass du wundervoll und grenzenlos bist. Das du die Liebe bist, die jetzt in die Welt strahlt. Das alle Wesen perfekt sind, genau wie du selbst. Diese wertschätzenden Ge-danken werden weitere ihrer Art anziehen und somit wird sich dein menschliches Denken dem deiner Seele angleichen, was sich gefühlter Liebe ausdrückt.

Annehmen

Ich nehme meine Gefühle liebevoll an, auch die unangenehmen.

Die schönen Dinge im Leben anzunehmen ist relativ einfach und beglückend, obwohl auch das nicht jeder kann. Ich nehme einfach mal an, dass du dir diese Fähigkeit aus Kindheitstagen bewahrt hast und möchte bei diesem Liebes-Prinzip auf das Annehmen der Kehrseite der Medaille eingehen, welche Schmerz heisst.

Das irdische Leben findet in einem verletzlichen Körper statt, der sich einsam, traurig, verlassen, krank, sterblich und verloren fühlen kann. All diese Formen des Leidens lösen erst emotionalen und später körperlichen Schmerz aus.

Der optimale Umgang mit diesem emotionalem Schmerz ist, ihn fühlend anzunehmen und ihn durch den Körper fliessen zu lassen, auch wenn das sehr unangenehm ist. Erst dann, wenn er abgeflossen ist und du untersucht hast, woher kommt und was er mit dir zu tun hat – erst dann ist es an der Zeit zu schauen, ob die Situation, die ihn ausgelöst hat, noch Veränderung benötigt.

weiterlesen

Emotionaler Schmerz kann exakt die gleichen Ego-Abwehrmuster provozieren, wie körperlicher Schmerz.   Wenn du nicht wachsam bist, wirst du den Schmerz nicht annehmen, sondern ablehnen. Diese Ablehnung führt dazu, das dein Ego die Kontrolle übernimmt.

Ein altbekanntes körperliches Abwehrprinzip ist ANGRIFF UND VERTEIDIGUNG. Gängige Sprüche dafür sind: „Angriff ist die beste Verteidigung, wo gehobelt wird fallen Späne, man muss kleine Opfer bringen um grosse zu verhindern“. Die nächste Abwehrmethode ist FLUCHT UND VERMEIDUNG. Wenn du sie verwendest, fallen dir Sätze ein wie: „Das ist mit zu viel, ich bin dann mal weg, es reicht mir, das kannst du mit jemand anderem machen, aber nicht mir“. Oder, wenn die diese beiden aktiven Abwehrstrategien zu anstrengend sind, nutzt du vielleicht STARRE UND AUSSITZEN. Du machst dann gar nichts und sagst dir innerlich: „ich bin total verzweifelt, irgendwann wird es schon wieder, die Zeit heilt alle Wunden, ich warte einfach mal ab.“

Emotional-verbale Abwehrmethoden sind relativ ähnlich. Da gibt es: VERNEINUNG UND ABLEHNUNG in denen du dir innerlich sagst: „so bin ich gar nicht, das hat nichts mit mir zu tun, ich war es nicht, das würde ich nie tun, ich kann mich an nichts erinnern“. Ebenso effektiv sind PROJEKTION UND ÜBERTRAGUNG. Dabei projizierst du die Probleme auf andere und sagst ihnen: „du machst das ja genauso, das hast du dir selbst erschaffen, du bist doch selbst Schuld daran, das hat mit mir nichts zu tun.“ Eine weiter Methode um nicht fühlen zu müssen ist ERKLÄRUNG UND RECHTFERTIGUNG. Dein Ego sagt dir dabei Sätze wie: „So sind wir nun mal als Mensch, das liegt an meiner Kindheit, das haben meine Eltern verbockt, in dieser Gesellschaft geht das gar nicht anders.“

Alle diese Umgangsweisen sind natürlich absolut legitim und werden von 99% aller Menschen angewendet, weil sie auch sehr praktisch sind, um unser Überleben zu sichern. Sie verhindern aber gleichzeitig effektiv die Selbsterkenntnis und führen zu einer Endlosschleife immer gleicher Verhaltensmuster, die nie zu Liebe führen, dafür aber immer zur Trennung.

Grundlegend gehen Menschen mit emotionalem Schmerz also folgendermassen um: Sie sind zutiefst beleidigt und machen dicht, rennen aus dem Zimmer und schmeissen die Tür zu, beschimpfen den Schmerz auslösenden Partner, kämpfen und zerstören. Dann, wenn alles Geschirr kaputt ist und die Beziehung vielleicht auch, gehen sie in sich und erkennen, das ihre eigenen Verletzungen aus der Kindheit der Grund für solche Überreaktionen waren. Warum also nicht gleich den eigenen Schmerz annehmen, fliessen lassen und Erkenntnisse gewinnen? Nun, weil es halt weh tut und wir uns instinktiv von allen schmerzhaften Ereignissen abwenden.

In Situationen von Missbrauch und Gewalt oder akuter Bedrohung von Körper, Gesundheit und Leben, sollten wir natürlich unserem instinktiven Ego die Oberhand erlauben und uns sofort verteidigen oder fliehen. Hier wäre fühlendes Annehmen völlig falsch am Platz.

Im Sinne des Annehmens, meine in erster Linie den alten Schmerz, der aufgestaut und noch nicht betrauert ist, der aus der Vergangenheit stammt und den Grossteil des Schmerz-Potentials ausmacht, den wir in der westlichen Welt erleben. Also emotionaler Schmerz, der zwar akut ausgelöst wird, seine Grösse und Macht aber aus der Kindheit bezieht, in der wir unfähig waren, ihn anzunehmen, weil er damals zu bedrohlich und gross war und vielleicht sogar unendlich erschien.

ÜBUNG ZUM RICHTIGEN UMGANG MIT EMOTIONALEM SCHMERZ

Tränen sind die reinigendste und heilsamste Flüssigkeit, die es in dieser Welt gibt. Solange wir weinen können und es wagen unseren Schmerz zu spüren und anzunehmen, solange sind wir in Verbindung mit unserer liebevollen Essenz und fühlen uns nach dem Weinen heil und ganz.

Wenn wir aber Angst haben, den tiefen Schmerz des Menschseins in unserem Herz zu spüren, ihn anzunehmen und ihn unter Tränen zu befreien, dann werden wir unser Herz verschlossen halten und keine wirkliche Liebe erleben können. Natürlich können wir auch mit verschlossenem Herzen andere Wesen mögen und sogar glauben, das wir sie lieben, aber diese Liebe kommt aus dem Verstand und ist nicht annähernd so beglückend, wie die tiefe, warme Liebe eines offenen Herzens.

Mit den folgenden 4 Schritten kannst du in schmerzhaften Situationen lernen, tatsächlich zu fühlen – statt zu streiten, kalt zu werden, zu diskutieren oder zu kämpfen:

1. Öffne dein Herz, um in der Liebe zu bleiben und den alten Schmerz fühlend anzunehmen, den dein Gegenüber in dir auslöst.

2. Bleibe bei dem Gefühl, ohne dich von Gedanken der Rechtfertigung oder Verharmlosung, der Ablehnung und Verneinung ablenken zu lassen.

3. Verbinde dich innerlich liebevoll mit deinem Partner und lade die Erkenntnis der Schmerzursache in Geist und Herz ein. Gestehe dir ein, das du Fehler machst und manchmal völlig daneben liegst. So hat dich das Leben geformt, so musst du aber nicht bleiben.

4. Lasse die Tränen dankbar fliessen bis sie versiegen und die Seele gereinigt ist. Der Prozess ist abgeschlossen, wenn die Trauer vorbei ist und das offene Herz nur noch Freude fühlt.

Du hast bestimmt schon warmherzige Menschen erlebt, die nicht viel denken, sondern einfach ihre Gefühle zeigen, wenn sie aufkommen. Sie sind meist voller Liebe und wenn ihnen etwas weh tut, dann zeigen sie es. Ja, ihnen kommen auch ziemlich schnell die Tränen, wenn sie sich verletzt fühlen. Diese Menschen haben sich ihre kindliche Fähigkeit zu weinen bewahrt und sie lassen schmerzhafte Gefühle, wie Angst, Verzweiflung, Wut, Eifersucht, Neid, Ärger, Scham, einfach kommen und gehen. Sie bewerten sie nicht, intellektualisieren sie nicht und projizieren ihren Schmerz nicht auf andere. Doch solche Menschen sind rar.

Die meisten von uns würden lieber eine Beziehung beenden, als sich weinend und verletzt vor dem Partner zu zeigen. Sie würden lieber einen Streit anzetteln, andere Menschen verurteilen und den Schmerz in sich selbst begraben, bevor sie ihr Herz öffnen und die Tränen zulassen. Manche würden sogar eher einen Krieg anzetteln und andere Wesen töten, statt sich selbst die eigene Schwäche und Verletzlichkeit einzugestehen.

Natürlich ist es nicht einfach, vor einem anderen Menschen zu weinen, wenn unsere Eltern und die gesamte Gesellschaft uns dazu erzogen haben, Schmerz stillschweigend zu ertragen, Schmerz wütend auf andere zu projizieren und Schmerz zu unterdrücken.

Wenn du wissen möchtest, ob dein Herz schon offen oder noch verschlossen ist, dann stelle dir folgende Fragen:

Kann ich zulassen mich verletzt zu fühlen oder denke ich, das ich über allen Dingen stehe und unverletzbar bin?

Kann ich weinen, wenn ich mich verletzt fühle oder werde ich wütend, manipulierend und ablehnend?

Kann ich andere Menschen einfach so sein lassen, wie sie sind oder will ich sie verändern, bis sie mir passen?

Kann ich liebevoll für einen weinenden Menschen da sein oder versuche ich ihn schnell zu trösten und hilfreiche Tipps zu geben?

Reagiere ich mit Liebe, Mitgefühl und Verständnis, wenn ein anderer Mensch mein Ego verletzt oder gehe zum Gegenangriff über?

Kann ich meine eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten liebevoll annehmen, oder habe ich den überzogenen Anspruch, an mich und andere, immer perfekt zu sein?

Ja, es kann weh tun, andere Menschen so sein zu lassen, wie sie sind, denn ihr Schmerz erinnert uns an den eigenen. Schmerz zu erlauben bedeutet auch nicht, alles mit sich machen zu lassen, wenn es sich nicht gut anfühlt. Es bedeutet aber sehr wohl, sich den eigenen Themen zu stellen und den eigenen Schmerz nicht auf andere zu projizieren.

Wie wir wissen, kommt in jeder Beziehung irgendwann Schmerz auf und oft hat das nur wenig mit dem anderen zu tun. Es sind meist unsere eigenen Themen, die uns da gespiegelt werden. Und so oft wir auch davor weglaufen und die Partner, Orte und Berufe wechseln – wir begegnen trotzdem immer wieder uns selbst und unserem eigenen Schmerz.

Schmerz wird solange eine Bürde sein, bis wir ihn vollkommen annehmen und ihn in einem Fluss von Tränen davon fliessen lassen. Weinen ist in der Tat die Methode, mit der sich unsere Seele vom Schmerz befreit und das Herz sich öffnet. Selbst jahrelange Therapien sind wirkungslos, wenn wir dabei nicht unserem alten Schmerz begegnen und ihn unter Tränen befreien.

 

Übung zum bewussten Annehmen von emotionalem Schmerz

Mache dir gefühlvolle Musik an und atme die allumfassende Liebe sanft und langsam direkt in dein Herz. Anfangs kommt vielleicht für einige Minuten Wut und Ärger auf und du würdest am liebsten damit aufhören. Warte bis sich dein Herz öffnet und fühle, wie der Schmerz sich unter Tränen veräussert.

Besinne dich auf die Einheit. In Wirklichkeit bist du ein geistiges Wesen, welches mit allem und jedem eins ist. Wenn du dich tief in dieses Meer der Einheit sinken lässt, wirst du automatisch von allem Schmerz gereinigt. Allerdings wirst du deinen Schmerz vorher noch ein letztes mal fühlen. Wenn du ihn dabei in Liebe annehmen kannst, wird diese Reinigung ekstatisch beglückend sein.

Stelle dir einen Menschen vor, den du eigentlich liebst, mit dem du aber gerade ein Thema hast und verbinde dich innerlich mit ihm. Schaue auf seine Seele, sieh ihn als Licht oder als Engel. Die Liebe dieser Verbindung wird allen Schmerz in dir lösen und du kannst ihn dann weinend loslassen.

Sei dankbar für dein Leben, auch wenn es gerade weh tut. Schmerz gehört zum Leben dazu und du entscheidest, ob du ihn annimmst und in Freude umwandelst. Oder ob du dich ablehnend gegen das Leben in all seinen Facetten sträubst.

Lass dich wieder Kind sein und erlaube dir wirklich alle Gefühle zu fühlen. Erwachsen heißt nicht, gefühlskalt zu sein. Es bedeutet Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen und sich selbst als Schöpfer zu sehen.

Ehrlichkeit

Ich sage in liebevoller Ehrlichkeit, was ich denke, fühle und brauche.

Ehrlichkeit ist die Basis einer jeden Beziehung. Da wir Wesen der Liebe sind, die zu allem im Leben eine Beziehung haben, ist Ehrlichkeit auch die Basis unseres Lebens. Ohne sie kann es kein Vertrauen geben. Am wichtigsten wird Ehrlichkeit genau bei den Sachen, die unangenehm und peinlich sind.

Zum Beispiel, wenn du deinem Partner sagen willst, was du dir genau beim Sex wünschst, wo du dich nicht schön findest oder in welchen Bereichen du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Oder auch bei Wahrheiten, die dem anderen weh tun, wie z.B. das du gerade lieber alleine sein willst oder das du jemand anderen interessant findest. Wenn du auch in schwierigen Situationen herzoffen und ehrlich bleibst, dann gibst du deinem Partner die Chance, dich wirklich zu sehen. Und du lernst nebenbei sehr viel über dich selbst.

Liebevolle Ehrlichkeit erzeugt Wahrhaftigkeit und wahre Nähe. Sie ist in jedem Falle heilsam. Entweder indem sie die Wahrheit aufzeigt oder indem sie Illusionen zerstört. Auch wenn Letzteres sehr weh tun kann, ist es immer noch heilsamer, schmerzhaft ehrlich zu sein, als die Wahrheit zu unterdrücken und damit die Chance auf Heilung zu unterbinden.

weiterlesen

Es gibt wahrscheinlich keine intensivere Therapie, als eine ehrliche Beziehung. In ihrer Enge und Vertrautheit müssen die Masken der Persönlichkeit früher oder später fallen und alles Unbewusste kommt an die Oberfläche. Wenn dieser Öffnungsprozess nicht stattfindet, geht die Beziehung meist ziemlich schnell wieder auseinander, denn ohne ehrliche Herzöffnung fehlt die Liebe. Wenn die Beziehung ohne Ehrlichkeit trotzdem weiter geführt wird, kann sie eine Quelle für eisige Kälte, Einsamkeit und tiefen Schmerz werden. Entweder gehen sich dann beide Partner aus dem Weg und haben eher ein freundschaftliches Verhältnis, weil sie sich einfach nicht so nah miteinander fühlen oder sie streiten viel und machen sich gegenseitig Vorwürfe, weil ihre Egos sich täglich aneinander reiben. Letzteres bringt aber immerhin etwas Leidenschaft in die Beziehung.

Was durch Ehrlichkeit in einer Paarbeziehung an die Oberfläche kommt, ist oft alles andere als schön. Verletzungen aus der Kindheit, die Wut auf die Eltern, das Leiden aus Schulzeit und Jugend, das Gefühl körperlichen getrennt Seins, die Lust auf andere Partner, Eifersucht und Neid, Verlustangst und Misstrauen, Überforderung, die Frustration über zu viel Verantwortung und zu wenig Leidenschaft. All diese Dinge zeigen sich, sobald beide Partner völlig ehrlich miteinander sind. Neben der Klarheit, die Ehrlichkeit bringt, ist ein heilsamer Nebeneffekt, dass auch alles Verdrängte sich ausdrücken und geheilt werden kann.

Und so sind wir gerade in der Ehrlichkeit zu geliebten, nahen Menschen, mit Gefühlen konfrontiert, die oberflächlich gesehen nichts mit Liebe zu tun haben, sondern erst geheilt und angenommen werden müssen. Sie fühlen sich aber so unschön an, dass wir sie am liebsten aus unserem Gefühls-Repertoire verbannen würden und schon gar nicht ehrlich mit ihnen sein wollen.

Diese schmerzhaften Gefühle haben wir ein Leben lang hinter Abwehrstrategien und Rückzugstendenzen versteckt. In den Beziehungen unseres Lebens wiederholen sich diese Muster immer wieder aufs neue, wenn sie nicht ehrlich angeschaut und aufgelöst werden.

Heilung beginnt mit dem Bewusstsein, das Beziehung selbst ein Heilmittel ist. Beziehungen sind nicht primär dazu da, um etwas vom anderen zu bekommen oder um sich in praktischen Belangen zu unterstützen. Beziehungen dienen der Bewusstwerdung und der Selbsterkenntnis und diese geschehen umso schneller, desto ehrlicher wir miteinander umgehen. Romantik und erfüllte Sexualität sind dann ganz natürliche Nebeneffekte einer ehrlichen und geheilten Beziehung. Wenn sich die Beziehung gerade nicht so anfühlt, dann liegt eine Liebes-Blockade vor.

Diese Blockaden können nur durch ehrliches Hinschauen und offene, vorwurfsfreie Kommunikation gelöst werden. Statt empörter Abwendung, kann man z.B. seinen Partner fragen, was er an dem Menschen so interessant findet, mit dem er gerade fremd geht. Statt überheblich kluge Tipps zu geben, kann man auch offen zuhören und dann vielleicht feststellen, dass man selbst keine Ahnung hat, wie es weitergehen soll. Statt heimlich einen anderen Menschen zu begehren, kann man seinem Partner auch sagen, warum man gerade keine Lust auf ihn hat. In dieser radikalen Ehrlichkeit haben beide Partner die Chance, ihre Liebes-Blockade anzuschauen und aufzulösen.

Diese Auflösung geschieht durch liebevolles Annehmen aller Gedanken und Gefühle, die gerade da sind. Vor allem, wenn sie sich nicht gut anfühlen. Erst wenn wir unsere eigene Wut, Abwehr und Verzweiflung angenommen haben, können wir auch unseren Partnern in schweren Momenten mit Liebe und Trost beiseite stehen. Selbstehrlichkeit ist hierbei der Schlüssel. Liebespartner und auch Eltern und Kinder sind nur ein Spiegelbild der eigenen Schönheit und der eigenen Verletzung. Sie sind eine grosse Chance, uns selbst zu erkennen und zu vergeben.

Bevor wir jemand anderem ganz ehrlich unsere Meinung sagen, sollten wir aber zuerst in uns selbst schauen, ob wir nicht dasselbe Thema haben. Und wenn dem so ist, dann dürfen wir es zuerst in uns selbst loslassen, bevor wir anderen etwas vorwerfen.

Indem wir jedem schmerzhaften Gefühl in uns selbst und im Partner mit Liebe und Vergebung begegnen, geschieht Heilung. Dann ist Liebe das einzige, was bleibt. Wenn dieses Ideal erreicht ist, dann löst sich mit dem Schmerz auch unser Ego-Schutzmechanismus auf, weil er keine Funktion mehr hat. Wenn auch das geschehen ist, dann werden der Frieden und Einheit bewusst.

All das wird aber erst nach vielen Jahren des Wachstums in Beziehung geschehen, denn dieser Prozess ist alles andere als einfach, weil beide Partner meist sehr gut ineinander passende Ängste und Blockaden haben, plus verschiedene Strategien um dies zu verschleiern. Wenn dabei nicht mit absoluter Ehrlichkeit und Vergebung vorgegangen wird, dann können heilsame Konflikte sehr schnell in Beschuldigung und Kleinkrieg umschlagen.

Eine Mischung aus Verbindlichkeit und Freiheit ist deshalb eine gute Basis, um ein Klima der Heilung in der Beziehung zu schaffen. Diese Balance wird mit Einfühlungsvermögen und ehrlicher Direktheit täglich neu justiert. Eine intensive Beziehung wird eine Herausforderung bleiben, bis alle Muster aufgelöst und alle Schmerzen geheilt sind.

MEDITATION ZUR ENTFALTUNG EHRLICHER OFFENHEIT

Ich bin ehrlich.

Wenn du diesen Satz sagst, dann fallen dir sofort einige Lebensbereiche ein, wo du es nicht bist. Vielleicht steckst du in einer Arbeit fest, die du gar nicht so toll findest und gibst vor, zufrieden zu sein. Vielleicht bist du mit deinen Beziehungen unzufrieden und zeigst es nicht. Vielleicht denkst du des öfteren, dass du deinen Partner liebst und sagst es nicht. Nimm dir deshalb jetzt vor, in Zukunft öfters deine Gedanken und Gefühle offen zu verbalisieren, denn genau das ist Ehrlichkeit. Sage dir jetzt:

Ich möchte in Zukunft ehrlicher sein.

Wahre Nähe erlebst du in liebevoller Ehrlichkeit. Indem du deine Wünsche und Bedürfnisse, deine Freude und dein Leid zeigst, offenbart sich deine Seele. Nur dann kannst du wirklich gesehen und geliebt werden. Sage dir deshalb:

Heute bin ich vollkommen ehrlich zu meinem Partner.

Du verstehst, das Ehrlichkeit für verschlossene Menschen sehr herausfordernd ist und nicht jeder mit deiner Direktheit gut umgehen kann. Wenn du dich trotzdem mit allem zeigst, was du bist, lädst du Menschen in dein Leben ein, die ebenso ehrlich und direkt sind wie du. Menschen, die genau auf deiner Wellenlänge sind und mit denen das Leben eine Fülle an Freude und kreativem Schaffen ist. Sage dir:

Ich bin ehrlich zu allen Menschen in meinem Leben.

Wenn sich deine Lebensrichtung ändert, dann bist du auch damit ganz ehrlich und spielst niemandem etwas vor. Vor allem nicht deinem Lebenspartner. Desto länger du unehrlich bist, desto verletzender und schockierender wird es sein, wenn du plötzlich deine ganze Wahrheit zeigst und lebst. Und desto unechter und unwohler fühlst du dich selbst damit. Wahre Ehrlichkeit bedeutet auch, dein leuchtendes Selbst zu erkennen und zu zeigen. Sage dir deshalb:

Ich bin ein wundervolles Wesen.

Wenn du mit deiner grossen Wahrheit, deiner bedingungslosen Liebe ehrlich bist, dann werden deine Beziehungen friedlich und voller Liebe sein. Du kannst in jedem Moment wählen, ob du mehr von deiner göttlichen Weisheit oder von deiner weltlichen Leidenschaft ausdrückst.

Wenn du mit weltlichen Wünschen und Vorlieben ehrlich bist, wirst du intensive, leidenschaftliche Beziehungen haben. Diese können für andere herausfordernd sein, da dein weltliches Selbst in einem ständigen Wandel und Wachstum begriffen ist. Mache am besten täglich deinem Partner das Geschenk der  Ehrlichkeit, um mit ihm in Resonanz zu bleiben. Sage dir:

Meine Ehrlichkeit ist ein Geschenk.

Deine Ehrlichkeit ist ein Geschenk, weil du dadurch greifbar und erfahrbar wirst. Du bist so echt und liebenswert, wie ein Kind, da es keine Hintergedanken gibt, die sich hinter einer schützenden Fassade abspielen. Du weisst, dass du eine schöne Seele bist und wenn du diese ohne Rückhalt zeigst, dann machst du dich selbst und andere damit glücklich. Einfach, weil du ein Geschenk bist. Sage dir:

Ich bin perfekt, so wie ich bin.

Ja, du lässt jetzt alle Ideen los, wie du zu sein hast. Deine Eltern und Lehrer hatten ihr eigenes Leben und wenn sie dich kritisiert haben, hatte das in erster Linie mit ihnen selbst zu tun. Du nimmst dir nur das mit, was sich für dich gut anfühlt. Und du lässt alles los, was sich für dich nicht als stimmig anfühlt. Sage dir:

Ich bin ehrlich zu mir selbst.

Indem du ehrlich zu dir selbst bist, sortiert sich dein ganzes Leben. Ungewolltes kann jetzt gehen und Erwünschtes kommt mit Leichtigkeit zu dir. Deine eigene Schwingung ist jetzt stark und eindeutig, da du in deiner Selbstehrlichkeit Klarheit gefunden hast und ausstrahlst.

Sexualität

Mein Sein verschmilzt in ekstatischer Liebe mit meinem Partner.

Sexualität ist wichtig für eine erfüllenden Paarbeziehung. Wenn der Sex nicht stimmt, dann können wir unsere Beziehung zwar noch über Jahre freundschaftlich und auch sehr liebevoll am Laufen halten, aber wir werden dabei permanent das Gefühl haben, dass etwas fehlt. Leidenschaft, Ekstase, berauschende Körperenergie – das ist genau das, was dann fehlt. Ohne Sex gibt es auch keine dringliche Motivation, sich mit aufkommenden emotionalen Themen in der Beziehung auseinanderzusetzen und sich immer wieder zu versöhnen. Man kann einfach in seichter Liebe nebeneinander her leben, sehr praktisch, aber ohne Leidenschaft.

weiterlesen

Sex ist die wichtigste Triebkraft, um sich ganz füreinander zu öffnen und sich wirklich zu lieben. Auch wenn am Anfang der Beziehung Sex ohne tiefe seelische Verbindung funktioniert – spätestens nach einem Jahr engen Zusammenseins haben die Paare nicht mehr täglich Sex, wenn sie sich nicht ihre emotionalen Blockaden anschauen und auflösen. Diese stehen dann wie eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen. Das Herz kann sich ziemlich gut schützen, indem es diese Mauer aufbaut, aber sie geht auf Kosten der seelischen und körperlichen Anziehung. Also auf Kosten der Sexualität.

Natürlich kann die Lust dann trotzdem mit einem Menschen gelebt werden, mit dem diese Themen nicht vorhanden sind, weshalb Fremdgehen ein beliebtes Mittel des Selbstbetruges ist. Es gibt sogar Menschen, die steif und fest behaupten, dass Sex nichts für sie ist und dass sie auch ganz gut ohne Sex auskommen, weil sie irgendwann, vielleicht schon als kleines Kind, schlechte Erfahrungen mit Sex gemacht haben. Doch tief unter diesen Traumata und genetisch fest verankert, liegt eine große Lust auf diese wunderbare ekstatische Energie, die wir in der sexuellen Vereinigung erleben. Sie wird sich immer wieder einen Weg an die Oberfläche bahnen, egal wie tief sie abgelehnt und unterdrückt wird. Leider dann oft in pervertierter, lebensfeindlicher Form. Es ist also ratsam, sich sofort in Therapie zu begeben, bzw. das Zölibat abzubrechen, wenn strafbare Gelüste aufkommen.

Die sexuelle Verschmelzung zweier Menschen und die damit verbundene energetische Ekstase ist eine einzigartig menschliche Erfahrung, die kaum ein anderes Wesen auf Erden in dieser Tiefe und Häufigkeit teilt. Viele Aspekte seelischen Glücks, wie Harmonie, Sicherheit, Liebe, und Verbundenheit können wir auch ganz gut ohne einen Partner erleben, indem wir uns der Verbindung mit unserer Quelle hingeben, also in Meditation und Hingabe. Sex ist das Bindeglied zwischen Seele, Herz und Körper und das wissen wir auch mit jeder Zelle unseres Körpers, egal, ob wir die sexuelle Erfahrung bereits hatten, oder nicht.

Sex ist auch einer unserer menschlichen Urtriebe und das ist genau der Grund, warum Sex für alle Menschen und in allen Medien ein so großes Thema ist. Es ist auch der Grund warum wir permanent bewusst, oder unbewusst danach suchen werden, egal ob wir Single sind, oder in einer Beziehung/Ehe stecken, in der wir nicht genug Sex bekommen.

Ja, guter Sex ist essentiell für die Paarbeziehung und ich wage hier zu behaupten, dass leidenschaftlicher, liebevoller Sex das Schönste ist, was wir auf körperlicher Ebene mit unserem Partner teilen können. Du hast aber bestimmt auch schon erlebt, wie schwierig es ist, einen zu dir passenden Partner zu finden, mit dem du in Resonanz bist. Einfach weil die persönlichen, idealisierten Beziehungsansprüche meist nicht mit der eigenen Realität übereinstimmen. Das heißt, wir wünschen uns einen großartigen Partner, sind aber selbst nicht auf dem Level dessen, was wir uns wünschen.

Doch das ist nur die Anfangshürde. Die wahre Herausforderung kommt erst, wenn du mit diesem Menschen die Liebe UND die sexuelle Leidenschaft in einer langjährigen Paarbeziehung leben und genießen willst! Dazu gehört dann eine Menge mehr, als nur eine anfängliche Verliebtheit, oder eine enthusiastische Heirat.

Dazu gehört die sexuelle Reife, um mit der eventuell aufkommenden sexuellen Unlust souverän umzugehen. Dazu gehört auch die persönliche Reife, um den Partner und sich selbst mit allen aufkommenden emotionalen Problemen lieben zu können. Es gehört auch eine gehörige Portion Wissen dazu, denn gerade in der Sexualität reicht es nicht, wenn wir einfach unseren Gelüsten und Instinkten folgen, denn diese gestalten eine monogame, sexuell erfüllte Beziehung eher schwierig.

Ich möchte dich ermutigen ganz zu deinen Wünschen, Träumen und Idealen zu stehen, diese liebevoll in deinem Geist zu bewegen. Wenn du das tust, werden sich automatisch deine Glaubenssätze offenbaren, die dem im Wege stehen. Diese darfst du dann ebenso liebevoll würdigen und loslassen, indem du dich mit Menschen umgibst, die deinen sexuellen Beziehungstraum bereits leben. An ihnen erkennst du, das alles möglich ist, was du dir wünschst. Das Leben schreitet voran und die Zeiten unserer Eltern sind vorbei. Die Welt ist offener, lustvoller, authentischer und liebevoller geworden. Du kannst deine Träume von liebevoller, ekstatischer Sexualität manifestieren, wenn du das möchtest!

8 ABSURDE IDEEN ÜBER SEX UND WIE DU SIE LOSLASSEN KANNST

Es gibt kaum ein Lebensthema welches mit so vielen absurden Ideen besetzt ist, wie das Thema Sex. Ideen wie: „Sex ist peinlich, Frauen wollen nie so richtig, Männer haben keine Ahnung davon, Gute Sexpartner sind nicht zu finden“ rumoren noch heute in den Köpfen vieler Menschen. An sich scheinen diese Glaubenssätze ganz harmlos und lediglich Ideen zu sein, aber in Wirklichkeit sind sie die Fäden aus denen wir unsere Realität weben. Eine Realität mit oder ohne Liebe und Sex, je nachdem was wir glauben verdient zu haben.

Ich möchte deshalb hier einige gängige Irrtümer über Sex aus dem Weg räumen, in der Hoffnung das sie dich danach nicht mehr von deinem wohlverdienten Liebesglück abhalten. Denn letzten Endes sind es immer nur die eigenen Ideen und Konzepte, die unser Leben in den langweiligen, eingefahrenen, trostlosen Bahnen halten, die wir schon lange nicht mehr brauchen.

Bist du der Meinung, dass Sex irgendwie peinlich ist, oder denkst du, dass es etwas großartiges und ganz normales ist? Befürchtest du das es niemand mit dir tun will, oder glaubst du es täglich verdient zu haben? Deine Ansichten entscheiden über dein Leben, weil sie die Basis deiner Realität sind:

FRAUEN HABEN WENIGER LUST AUF SEX, ALS MÄNNER – diese Idee liegt darin begründet, dass die viele Männer leider keine Ahnung haben, wie man einer Frau Lust bereitet, unter welchen Bedingungen sie Sex mag und unter welchen nicht. In Wirklichkeit lieben Frauen Sex genauso sehr wie Männer und sobald wir Männer reif genug sind um das Weibliche in uns selbst und in den Frauen wirklich anzunehmen, können wir die große Leidenschaft der Frauen in der sexuellen Vereinigung erfahren.

DIE MÄNNER WOLLEN IMMER NUR DAS EINE – eine weitverbreitete Idee, welche den Frauen, die so denken dazu verhilft, genau den Partner anzuziehen, der wirklich nur auf ein schnelles Abenteuer aus ist. Wenn wir einem anderen Menschen mit ängstlich verschlossenem und vielfach verletztem Herzen entgegen treten, dann sind wir nicht wirklich offen für die Liebe und dann ist Sex oft die einzig interessante Art des Austausches, die noch möglich ist. Natürlich geht es nach dem Sex mit der Beziehung nicht weiter, weil es gar keine Basis für Liebe gibt, solange alte Verletzungen und Traumata nicht aufgelöst sind. Wenn du als Frau immer wieder auf Männer triffst, die ihren Schmerz verdrängt haben und nur auf eine schnelle Nummer aus sind, dann kannst du dich fragen, welche Gefühle in dir noch schlummern und dadurch eine Resonanz mit diesen Männern erzeugen.

ES IST SCHWIERIG EINEN LEIDENSCHAFTLICHEN LIEBESPARTNER ZU FINDEN – das ist genau so lange wahr, wie wir selbst unsere Leidenschaft und Ekstase noch zügeln und nicht zu leben wagen. Unsere Partner sind immer ein Spiegel unserer eigenen Offenheit und sobald wir selbst mit dem Thema Sex im reinen sind, werden wir sofort einem Partner begegnen, der genauso viel Spaß daran hat wie wir selbst. Schau also gerne in dir selbst nach, ob du wirklich deiner Leidenschaft freien Lauf lassen kannst, ob du frei darüber reden und dich mit allem zeigen kannst. Sobald du dich für Sex und Leidenschaft entschieden hast und wirklich dafür gehst, wirst du auch auf einen Partner treffen, der gut im Bett ist und mit dem das Liebesspiel wirklich Spaß macht.

GOTT WILL NICHT, DAS WIR SEX VOR DER HOCHZEIT HABEN – das ist eine solch absurde Idee, das ich nur fragen kann: Wie in aller Welt soll man ein großartiger Liebhaber werden, ohne vorher Erfahrungen sammeln zu dürfen? Und gerade in einer lebenslangen monogamen Beziehung ist es ultimativ wichtig, das der Sex zwischen beiden Partnern absolut großartig ist. Ansonsten kann dieses Leben verdammt lang und frustrierend werden! Solche Ideen stammen von alten grauen Männern, die ebenso alte Religionen in ihrem Sinne umgedeutet haben. Völlig absurd und chauvinistisch. In manchen Ländern, Religionen und Köpfen ist leider die Zeit stehen geblieben und die gesamte Evolution des Bewusstseins ausgeblendet wurden.

ÜBER SEX REDET MAN NICHT, SEX MUSS EINFACH FUNKTIONIEREN – ist es nicht erstaunlich, dass sich Paare ganz leicht dabei tun einander detailliert zu sagen, wie das Essen zu kochen und der Abwasch zu machen ist, aber dem anderen nicht die leiseste Ahnung geben, wie sie es im Bett am liebsten mögen? Leider haben wir die Tendenz, dem anderen genau das zu geben, was uns selbst am besten gefällt und so streichelt Frau dem Mann die Brüste und Mann fast der Frau sofort zwischen die Beine. Das kann funktionieren muss aber nicht. Einige Worte würden jahrelanges Rätseln unnötig machen und das sexuelle Vergnügen auf eine neue Stufe heben.

WENN ICH LUST HABE, SOLLTE MEIN PARTNER DOCH AUCH LUST HABEN – das mag am Anfang der Beziehung noch stimmen, aber früher oder später sammeln sich viele Missverständnisse und Verletzungen in der Beziehung an, welche die sexuelle Hingabe effektiv verhindern. Sex ist ein Ausdruck von Liebe und niemand hat Lust auf Sex, wenn er gerade traurig, beleidigt, wütend oder gestresst ist und in negativen Gefühlen feststeckt. Wenn dein Partner also keine Lust hat, während du erregt bist, dann gib ihm die Gelegenheit sich auszusprechen, nimm ihn so an, wie er ist und gib ihm Liebe und eine Massage. Das wirkt meist Wunder. Wenn der lustlose Zustand trotzdem über Monate andauert, dann scheint es ein ernsthaftes Problem zu geben. Es ist dann wichtig zur Wurzel des Problems vorzudringen, denn nur dort liegt die Möglichkeit zu einer Lösung. Oft ist es eine Verletzung aus der Kindheit, ein unbewusster Schmerz, ein angstvoll verschlossenes Herz, welches sexuelle Hingabe verhindert.

ICH GEB´S AUF MIT DEM SEX UND DEN BEZIEHUNGEN, DAS WIRD BEI MIR NICHTS – solche Worte deuten auf eine sehr verletzte Seele hin und in diesem Zustand stimmt die Aussage natürlich hundertprozentig. Niemand kann Liebe und erfüllenden Sex finden, wenn er gerade in den Tiefen der verletzten Wut und Frustration steckt. Liebe ist die positivste, kraftvollste Emotion die es gibt und sie passt nicht im geringsten zu negativer, kraftloser Frustration und Depression. Führe dir in diesem Fall einfach vor Augen, das die großartigsten Beziehungen zwischen solchen Menschen entstehen die sich aus ihrem tiefen Jammertal herausgearbeitet haben und nun viel stärker und glücklicher sind, als andere, die nicht durch die Abgründe des Lebens gegangen sind. Ich würde als Partner immer einen Menschen vorziehen, der auch durch das dunkle Tal gegangen ist. Solche Menschen haben Tiefe und Größe, sie sind interessant und nicht arrogant.

WENN DIE LUST AUF SEX NICHT DA IST, DANN GEHT HALT NIX – Das ist ein trauriger Irrglaube, der in vielen Beziehungen den Sex nach den ersten heißen Monaten zum erliegen bringt. Natürlich vermindert sich die Lust nach einigen Monaten und fast niemand hat nach Jahren noch 3 mal täglich Sex. So ist das nun mal. Wenn nach so viel Sex kein Baby entsteht, dann denkt der Körper, das hier was falsch läuft und die Lust wird herunter gefahren und geht vielleicht auch zu anderen Menschen. Das heißt aber nicht, dass sie nach etwas Vorspiel nicht auch wieder kommen kann. Danach ist der Sex meist so schön wie am ersten Tag. Es lohnt sich also täglich dran zu bleiben und nicht die Frustration Einzug halten zu lassen. Wenn du als Mann etwas älter bist und nicht mehr täglich Lust hast, dann versuche Sex ohne Samenerguss zu haben. Das steigert die Lust und die Potenz.

8 GRÜNDE FÜR SEXUELLE FRUSTRATION

Sex ist eine Quelle für große Lust und Freude. Wenn er in der Beziehung nicht funktioniert, dann kommt Frust auf. Wie jedes Grundbedürfnis, sollte auch das Bedürfnis nach Sex innerhalb der Beziehung befriedigt werden, weil sonst das Leben unvollständig gelebt an dir vorüber streift. Sex kann nur in einem Körper erfahren werden und diesen hast du nur für wenige Jahre, deshalb ist es essentiell die Gründe für sexuellen Frust zu erkennen und dann liebevoll loszulassen.

UNTERSCHIEDLICHE BEDÜRFNISSE: Nicht jeder Mensch hat die gleichen Bedürfnisse und Wünsche, wenn es um liebevolle Vereinigung geht. Auf der Skala zwischen gelegentlichem Kuscheln und nächtelangem wilden Sex, ist alles möglich. Was du willst ist deine Entscheidung. Die Fähigkeit zu dieser Entscheidung kommt erst nach nun. Irgendwann weißt du aber dann schon, was du magst und was nicht und kannst daraufhin deine Beziehungen wählen. Natürlich kann sich auch das mit der Zeit wieder wandeln, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll keine allzu großen Kompromisse einzugehen, vor allem in längeren Beziehungen. Sei dir bewusst, das du jede Art von Beziehung haben kannst, die du möchtest, solange du dir deine Wünsche und Vorlieben eingestehst und daran glaubst. Es gibt für jedes Spiel einen passenden Spielpartner und du kannst deinen perfekten Partner nur finden, wenn du zu dem stehst, was du willst und es über deine Ausstrahlung und Worte kommunizierst.

STRESS: Überforderung und der daraus resultierende Stress ist einer der größten Liebestöter der modernen Zeit. Für Männer wie für Frauen. Liebe braucht Freiraum und Entspannung, Ruhe und Besinnlichkeit. Wenn ein Partner (oder beide) von der Arbeit und vom Leben total überfordert ist, dann fehlt sowohl die Zeit, als auch der Freiraum um sich zu entspannen und loszulassen. Dann ist der sexuell bedürftige Partner nur eine weiter Überforderung und Quelle von Stress. So beginnt eine Spirale von Forderung, Frust, Ablehnung und Mangel, die oft im Fremdgehen oder/und dem Ende der Beziehung resultiert. Die Lösung dafür ist simpel, aber nicht immer einfach umzusetzen: der überforderte Partner darf seine Prioritäten klarstellen und seine Überforderung loslassen, damit er auch seinen lustvollen Persönlichkeitsanteilen wieder Raum geben kann. Das kann durch Delegieren von Aufgaben geschehen, oder durch eine Vereinfachung des Lebensstiles. Wenn der überforderte Partner seine Prioritäten nicht ändern will, dann sollte er seinem Partner erlauben, sich eine/n Liebhaber/in zu suchen. Ich weiß, dass das im Normalfall zu schmerzhaft ist, aber es verdeutlicht, wie groß der Schmerz des sexuell unterforderten Partners ist. Sexualität ist eines der schönsten menschlichen Liebesausdrucksmöglichkeiten und sie darf in eine Beziehung weder fehlen, noch unterentwickelt sein.

LANGEWEILE: Wenn du mit deinem Partner seit vielen Jahren den gleichen Sex hast, dann ist das natürlich langweilig, vor allem, wenn deine Natur eher experimentierfreudig ist. Deshalb ist es wichtig, das sich traditionelle gleichmütige Menschen unter sich paaren und experimentierfreudige wilde Genussmenschen auch bei ihresgleichen bleiben. Es gibt nun mal verschiedene Typen Mensch, und was für den einen total langweilig ist, ist für den anderen schon eine Herausforderung. Suche also schon von Anfang an einen Partner der genauso viel Spaß am Sex hat wie du, und zu allem bereit ist, was dir gefällt und noch vorschwebt. Wenn du in einer Beziehung bist, in der es scheinbar große Unterschiede in der sexuellen Ausrichtung gibt, dann rede mit deinem Partner darüber, was du möchtest. Oft spielt auch Scham eine Rolle und dieses Gefühl kann gelöst werden.

HORMONELLE PROBLEME: Sex ist in von der Natur zur Fortpflanzung gedacht und so wundert es nicht, wenn die Lust auf Sex durch Hormone des Körpers geregelt wird. Diese haben haben einen großen Einfluss und sind nur sehr geringfügig von Verstand steuerbar. Sie reagieren auf Alter, Ernährung, Gesundheit, Wechseljahre, Sicherheit des Umfeldes, Medikamenten-Rückstände im Trinkwasser u.v.a.m. Manchmal kann einfach niemand etwas dafür, das die Lust auf den Sex bei einem Partner nicht mehr vorhanden ist, während sie bei dem anderen Partner gerade auf Hochtouren läuft. In solch einem Fall rate ich dazu, genau hinzuschauen und zu forschen, woran es liegen könnte, vielleicht auch einen Arzt aufzusuchen, wenn die Intuition keinen Hinweis gibt.

EMOTIONALE VERLETZUNGEN: Da ca. jede 3. Frau Missbrauchserfahrungen im Leben hatte, ist es wirklich kein Wunder, das es so viel Schmerz im sexuellen Bereich gibt. Traumatische Erfahrungen sind schwer zu verarbeiten, vor allem wenn man von genau den Menschen misshandelt wird, die einen beschützen sollten – den Eltern. Diese unglaublichen Verletzungen werden oft über Generationen weitergegeben, weil Sex nunmal auch ein starkes Bedürfnis ist. So quälen sich dann traumatisierten Frauen durchs Leben und haben nur die Wahl, ob sie sich selbst verleugnen indem sie Lust am Sex vortäuschen oder ihre lieben Ehemänner enttäuschen, indem sie Sex verweigern. Ich glaube nicht das Konfrontations-Therapie hier der richtige Ansatz ist, weil das zu massiven Re-Traumatisierungen führen kann. Es gibt aber viele körperorientierte Trauma-Therapien die sehr wirksam die Verletzungen auflösen, so das das Wunder der Sexualität wieder genossen werden kann.

SCHAM: Ich selbst hatte eine Mutter und eine Tante, die beide unabhängig voneinander irgendwann beim Staubsaugen meine Aktfoto-Sammlung unter dem Bett entdeckten und mir als 14-jährigen Jungen sagten, wie ekelhaft sie es finden, das ich mir solchen Schmutz anschaue. Ich sollte mich schämen. Das tat ich, aber nur über den Fakt, das ich derart verklemmte Verwandtschaft habe. Auf den Bildern waren ästhetische Akt-Photos von schönen Frauen. Scham im Bereich der Sexualität war trotzdem ein Problem in meinem Leben, weil man als Kind viele Einstellungen der Eltern unbewusst übernimmt. Und so schämte ich mich nie über Nacktheit, dafür aber umso mehr über den Sex an sich, denn ich war in einem so prüden Umfeld aufgewachsen, das ich mich immer wieder fragte, wie ich überhaupt entstehen konnte. Viel zu spät, mit 35 Jahren, beschloss ich dann meine Scham aufzulösen und traf auf Frauen, die mir dabei halfen, indem sie mir einfach erlaubten beim Sex ich selbst zu sein und alle meine ganz normalen Fantasien auszuleben und gemeinsam damit Spaß zu haben. Seit „50 Shades of Grey“ ist ja selbst SM keine Grund zu Scham mehr und so leben wir in einer freizügigen Zeit, in der es kaum noch Tabus gibt. Das heißt natürlich auch, das die inneren Tabus und die eigene Scham viel deutlicher zu Tage treten. Ich finde es übrigens völlig sinnvoll Tabus und auch Scham zu haben, weil sie dazu dienen unsere Gesundheit zu schützen. Wenn sie aber absurd sind und einfach nur stören, dann gibt es viele Wege sie aufzulösen. Der einfachste Weg ist, mit dem Partner darüber zu reden und sie dann liebevoll gemeinsam loszulassen, indem man genau das auslebt, was peinlich ist. Selbst lebenslange Schamgefühle lösen sich dadurch in 5 Minuten auf. Auch hier ist Therapie empfehlenswert, wenn die Scham zu groß ist, oder auf einem kindlichen Trauma beruht.

PHYSISCHE „MÄNGEL“: Wenn ein Mensch zu seinem Körper, zu eventueller Behinderung, zu mangelnder Schönheit im Vergleich zum Idealbild, zu Über- oder Untergewicht stehen kann, dann wird die Sexualität meist nicht davon beeinträchtigt. Sie leidet aber sehr stark unter dem Gefühl der Minderwertigkeit, den solche Abweichungen vom Hollywood Ideal, bei manchen Menschen auslöst. Ja, wir alle sind nicht frei davon, sollten es aber in zunehmenden Maße werden. Einfach, weil wir dann viel mehr Spaß im Bett haben können. Nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!“ Nun, es ist trotzdem wichtig auf Hygiene zu achten und keine abtörnenden Dialekte im Bett zu sprechen, denn man muss es dem Partner ja nicht schwerer machen als es ohnehin schon ist. Über die Jahre lässt die Anziehung nunmal nach und es wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger, jede Gelegenheit zur Luststeigerung zu nutzen. Sonst wird der Sex immer seltener, was meist einen der beiden Partner unzufrieden macht.

FEHLENDE ANZIEHUNG: Das ist der Supergau einer jeden Beziehung, denn wenn die Anziehung fehlt, dann ist das Ende vorprogrammiert. Zum Glück beruht fehlende Anziehung meist auf einer fehlenden Beziehungsvision und auf dem darauf folgenden unbewussten „sich gehen lassen“ der Partner. Wenn du also feststellst, das du deinen Partner nicht mehr anziehend findest und dich beziehungssabotierend verhältst, dann schaue bitte genau hin, was dir in der Beziehung fehlt und wie ihr beide wieder zur Liebe und Anziehung zurück finden könnt. Auch hier sind Kommunikation, Therapie, Workshops, Familienberatung u.v.m.a. möglich, um den Themen auf die Spur zu kommen.

Kontakt aufnehmen

Schreib mir gerne eine Nachricht

5 + 6 =